Bank Seba initiiert mit Unis Blockchain-Ausbildung

8. Juni 2020, 10:27
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Um potenziellen Qualifikationsdefiziten in Sachen Blockchain und Krypto-Währung entgegenzuwirken, kooperiert die Zuger Bank Seba mit drei Hochschulen.

Gemeinsam mit dem Fintech Innovation Lab der Universität Zürich, dem Blockchain-Center der Frankfurt School of Finance & Management und der Lucerne University of Applied Sciences and Arts hat die Zuger Krypto-Bank Seba die Bildungsplattform "Sebaversity" gestartet. Laut der Bank zählen Blockchain-basierte Finanzanwendungen und digitale Vermögenswerte zu den grossen Innovationen unserer Zeit mit einen entsprechenden grossen Ausbildungsbedarf. Den adressiere Sebaversity mit Angeboten für private Personen, für Investoren und Unternehmen, insbesondere aber für Banken und anderen Finanzdienstleister.
Vorab handle es sich noch um Aus- und Weiterbildungen in Online-Webinaren, nach der Corona-Krise sollen sie aber auch am Hauptsitz der Bank in Zug stattfinden, so die Mitteilung weiter. Dort soll es auch Firmenschulungen und Bildungsveranstaltungen für Gruppen geben. Zudem sollen Mitarbeitende von Unternehmen einen zertifizierten Kurs über Blockchain und digitale Assets absolvieren können, der auf ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Als erste Bank habe Julius Bär im April 2020 eine Kursreihe für ihre Mitarbeitenden lanciert.
Bei den drei Partnern der Sebaversity begrüsst man die Initiative. So hält Tim Weingärtner, Professor für Informatik an der Hochschule Luzern, fest, dass die Zusammenarbeit es ermögliche, das Know-how einer Krypto-Bank mit der akademischen Welt zu verbinden. An der Frankfurt School wird als Motiv der Kooperation betont, dass Seba eine der ersten voll lizenzierten Banken weltweit sei, die mit digitalen Vermögenswerten arbeiten. Und Thomas Puschmann, Direktor am Swiss Fintech Innovation Lab der Uni Zürich hebt den enormen Bedarf an Ausbildung im Blockchain-Bereich hervor, wozu Sebaversity einen wichtigen Beitrag leisten werde.

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