Bank Vontobel entscheidet sich für Archvierungssystem von Uptime

28. November 2005, 11:04
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    Archivierung ist gegenwärtig eines der grossen Themen im Storage-Business, und deshalb wollen wir in nächster Zeit etwas öfter darüber berichten, wer sich für welche Lösungen entscheidet.

    Archivierung ist gegenwärtig eines der grossen Themen im Storage-Business, und deshalb wollen wir in nächster Zeit etwas öfter darüber berichten, wer sich für welche Lösungen entscheidet.
    Bei der Bank Vontobel kommt die Zürcher Uptime services AG als Dienstleister zum Zug, um ein neues elektronisches Archivierungssystem einzurichten. Uptime verwendet dafür das Eigengewächs "ARTS" (Archival and Retrieval System). ARTS wurde, wie uns der Uptime-Geschäftsführer Patrick Richter erklärte, wurde von Uptime schon vor über 11 Jahren konzipiert und wird seither kontinuierlich weiterentwickelt. Die parametrisierbare Standardsoftware umfasst sowohl Dokumentenmanagement- und Workflow- als auch alle notwendigen Archivierungsfunktionalitäten, sie kann also als Stand-alone-Lösung eingesetzt werden.
    Bei der Bank Vontobel werden nun als erstes die bestehenden Daten aus dem bisherigen Archivsystem ausgelesen und ins neue ARTS-Archiv übertragen. In einem weiteren Schritt soll eine so genannte "Holdmail"-Lösung integriert werden. Diese bewirkt, dass jedes Dokument nur einmal als Original ausgedruckt werden kann. Bei jedem weiteren Druckvorgang wird auf dem Ausdruck automatisch vermerkt, dass es sich um eine Kopie handelt.
    Als Hardware kommt bei der neuen Archivierunglösung der Bank Vontobel ein Centera-System von EMC zum Einsatz. Die Archivierung geschieht also rein Harddisk-basiert und kommt ohne Tapes aus. ARTS ist allerdings, wie Richter betonte, hardwareunabhängig und kann für alle Arten von Speichermedien eingesetzt werden. (hjm)

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