Banken sind sich uneins wegen SoftwareOne

13. Januar 2020, 15:12
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Einige IPO-Banken geben Kaufempfehlungen ab, andere teilen den Optimismus nicht.

Der IPO von SoftwareOne gehört zu den gewichtigsten Neuzugängen an der Schweizer Börse 2019. Und in den ersten zwei Monaten erzielten Investoren 29% Gesamtrendite, wie 'Finanz und Wirtschaft' kurz vor Jahresende errechnete.
Dies nach wenig beeindruckenden Börsenstart mit nachfolgenden einem Dümpeln rund um den Ausgabepreis von 18 Franken. 
Der Anstieg auf 26 Franken zum Jahresende 2019 war laut 'Cash' darauf zurückzuführen, dass "die ersten der mit dem Börsengang betrauten Banken der Aktie mit Kaufempfehlungen zu Hilfe eilten".
Weil der SoftwareOne-Kurs seither schon wieder auf 23 Franken sank, handeln die Banken erneut, schreibt 'Cash'. J.P. Morgan senkt die Gewinnschätzungen leicht, erhöht das Kursziel und bekräftigt die "Overweight" lautende Kaufempfehlung. Die Gründe lägen in den Gewinnaussichten und der Branchenkonsolidierung, so J.P. Morgan mit Verweis auf die Comparex-Übernahme letzten Oktober.
Weitere Kaufempfehlungen stammen von Citigroup, Zürcher Kantonalbank und CS. Das Verdikt von UBS und Deutsche Bank ist hingegen "neutral",, rapportiert 'Cash'.

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