Banklizenz light: Der Fahrplan steht

23. Januar 2017, 12:25
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Die Fintechs warten darauf und in absehbarer Zeit soll sie auch kommen: Die so genannte "Banklizenz light".

Die Fintechs warten darauf und in absehbarer Zeit soll sie auch kommen: Die so genannte "Banklizenz light".
Auf Anfrage von inside-it.ch sagte das verantwortliche Staatssekretariat für internationale Finanzfragen SIF, die Vernehmlassung für drei Ansätze beginne Anfangs Februar.
Zu rechnen ist mit der üblichen Vernehmlassungsfrist von drei Monaten. Im Spätsommer oder Herbst 2017, so die provisorische Planung, dürften das Gesetz und die Verordnungen in Kraft treten. Provisorisch ist die Planung, da erst das Ergebnis der Vernehmlassung abgewartet werden muss und anschliessend die Fristen für ein allfälliges Referendum.
Was volkstümlich als "Banklizenz Light" bezeichnet wird, sollte man besser als "Fintech-Lizenz" bezeichnen. Mit dieser will das SIF die Markteintrittshürden für Fintechs senken, die nicht als klassische Bank operieren, aber Geldgeschäfte machen.
Sobald die regulatorischen Rahmenbedingungen in Kraft sind, kann die Finanzmarktaufsicht Finma interessierten Unternehmen die Lizenz erteilen. (mag)

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