Barclays-Kunden können nun mit Siri zahlen

23. August 2017, 09:58
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"Hey Siri, pay Johnny Appleseed ten pounds with Barclays", mit diesen Worten können Mobile-Banking-Kunden der britischen Bank nun eine Zahlung auslösen.

"Hey Siri, pay Johnny Appleseed ten pounds with Barclays", mit diesen Worten können Mobile-Banking-Kunden der britischen Bank nun eine Zahlung auslösen. Die Lösung funktioniere für Überweisungen an existierende Zahlungsempfänger und Kontakte und dies, ohne dass man die Barclays-Mobile-Banking-App (BMB) öffnen müsse, so die Bank in einer Mitteilung. Allerdings müsse man die entsprechende Zahlungsoption in der App erst aktivieren.
Die Authentifizierung erfolge über die TouchID-Fingerabdruck-Erkennung von Apple, sofern man auch iOS 10+ habe. Überweisen kann man limitierte Beträge in britischen Pfund.
Man sei die erste britische Bank, die die stimmbasierte Zahlung einsetze, so Barclays. Laut 'Business Insider' hat Barclays 5,9 Millionen aktive Mobile-Banking-User. Die Briten sind mit ihrer Siri-Lösung zwar "Early Adapter", aber es gibt noch schnellere: So kann man seit letztem Oktober mit der 'Tikkie'-App der holländischen ABN Amro Bank auch Siri-basierte Zahlungen tätigen.
Google Assistant hat solche Lösungen ebenso wie Alexa und auch Startups wie Voice Pay, tummeln sich in dem Feld, welche biometrische Stimmanalysen für die Authentifizierung nutzen.
Der Zahlungsmethode wird eine grosse Zukunft vorhergesagt. Wie gross diese dann ist, muss sich weisen. In den USA haben erst ein Prozent der Konsumenten laut einer Studie von 'Business Insider' jemals eine stimmbasierte Zahlung gemacht. Und, so hören wir immer wieder, auch andere digitale Innovationen (nicht nur Twint) haben im Banking langsamere Adoptionsraten bei den Kunden, als manche erwartet haben. (mag)

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