Basel will ICT-Unternehmen locken

9. November 2004, 17:33
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Mit der "i-Net"-Initiative will Basel das Innovationsdefizit der Schweiz lindern und die Region Basel fördern.

Europa und die Schweiz, konstatiert das Wirtschafts- und Sozialdepartement Basel-Stadt, hinken seit zehn Jahren bei der Entwicklung von Innovationen und beim Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) hinter den USA hinterher. Mit der Initiative "i-net Basel" will die Rheinstadt nun die Innovation bei bereits ansässigen Firmen fördern und neue Unternehmen der ICT-Industrie in die Region locken. Diesen sollen von speziellen Dienstleistungen durch i-Net profitieren.
Ein "Steuerungsteam" legt sogenannte "Innovationsthemen" fest. Gegenwärtig sind dies – passend zu Basel – Bioinformatik und Digital Rights Management im Zusammenhang mit Content Delivery. Innovationsthemen können dem Steurungsteam auch vorgeschlagen werden.
Zu den Dienstleistungen von i-Net gehört vor allem Networking. Kontakte zwischen den drei Zielgruppen ICT-Anbieter, -Kunden und Hochschulen und die Zusammenarbeit bei bestimmten Projekten soll gefördert werden. So organisiert i-Net zum Beispiel für jedes Innovationsthema einen "Business Circle", in dem idealerweise Vertreter aller drei Zielgruppen vertreten sein sollten.
Unabhängig von den Innovationsthemen sollen durch das Netzwerk von i-Net innovative ICT-Anbieter von anderen Unternehmen Unterstützung in ihren Geschäftsprozessen erhalten, zum Beispiel bei Problemen der Unternehmensfinanzierung, des Marketing oder des Vertriebs.
Das Steuerungsteam, besteht gegenwärtig aus dem Leiter für Wirtschaftsdienste im Amt für Wirtschaft und Arbeit, Samuel Hess, Walter Dettling, der Leiter des IAB an der FHBB und Lehrbeauftragter für Informationsmanagement an der Universität Basel, Jürg Poschet, Berater für IT-Management und ehemaliger CIO der Ciba Geigy sowie Michael Bornhäusser, CEO der Digital World Services AG und der Secure Digital Container AG. (Hans Jörg Maron)

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