Basler Handelskammer lanciert Plattform "Be-Digital"

4. September 2019, 09:23
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Die Handelskammer beider Basel (HKBB) stellte am Digitaltag in Basel ihre neue Plattform "Be-Digital" vor.

Die Handelskammer beider Basel (HKBB) stellte am Digitaltag in Basel ihre neue Plattform "Be-Digital" vor. Damit soll das digitale Unternehmertum in der Region gefördert werden.
Der ICT-Branche komme eine Bedeutung zu, der aus Sicht der Handelskammer noch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt werde, heisst es in einer Mitteilung. "Be-Digital vernetzt, fördert und berät, um Hindernisse zu beseitigen, neue Möglichkeiten zu schaffen und den Weg in die Zukunft zu ebnen", sagt Deborah Strub, Abteilungsleiterin Cluster & Initiativen HKBB. Erstmals seien im Auftrag der Handelskammer volkswirtschaftliche Daten zur Branche erhoben worden: "Diese sind im Vergleich zu Zürich beispielsweise – wie erwartet – nicht so berauschend. Das wollen wir mit Be-Digital ändern."
Be-Digital soll den Dialog innerhalb der ICT-Branche anstossen sowie Experten, Anwender und weitere Interessierte vernetzen. In einem ersten Schritt stehe der Erfahrungsaustausch im Vordergrund. Aber auch Startups und Best-Practice-Beispiele sollen ihre Bühne erhalten. Eine Reihe von Angeboten soll konkrete und finanzielle Unterstützung bei der digitalen Transformation liefern.
Mit Digital Checkups erhalten Unternehmen die Gelegenheit, in Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern ihre Digitalisierungspotenziale auszuloten. Digital Project und Digital Talent sollen finanzielle Förderung von Investitionen in Startups und digitale Lösungen bieten. Dazu sollen Weiterbildungsangebote für Führungskräfte sowie Veranstaltungen zum Erfahrungsaustausch und zur Informationsgewinnung durchgeführt weden. Weiter wird die Initiative ICT Scouts und Campus unterstützt, um Talente in der Region Basel zu finden.
Die "Plattform für digitale Kompetenz" soll von der HKBB gemeinsam mit Unternehmen und Hochschulen getragen werden. "Die Trägerschaft ist im Aufbau", sagt Strub. "Die Basellandschaftliche Kantonalbank, Trivadis, Tineo, Blackdot, CSF sowie das Departement für Mathematik und Informatik der Universität Basel und das Institut für Wirtschaftsinformatik der Fachhochschule Nordwestschweiz haben ihr Engagement bereits zugesagt. Dazu haben wir eine Kooperation mit dem Verband SwissICT." (paz)

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