BEA: Glasnost bei Multicore-Pricing

23. August 2005, 07:45
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Gute Nachrichten für BEA-Kunden

Gute Nachrichten für BEA-Kunden.
Der Softwarehersteller BEA hat sich dazu entschieden, in Zukunft auf einen Aufschlag für Dual-Core-Prozessoren zu verzichten und stattdessen seine Lizenzpreise ganz einfach pro CPU-Sockel zu berechnen – ganz egal, ob Ein- oder Mehrkern-CPUs eingesetzt werden. Der bisherige 25-Prozent-Aufschlag fällt damit weg.
Die Entscheidung von BEA bedeutet nicht nur eine Preiserleichterung für Kunden, die auf Dual-Core-CPUs umsteigen wollen, sie sorgt auch für eine Reduktion der Komplexität in der Lizenzberechnung. Für die gleiche Strategie wie BEA haben sich auch andere Softwarehersteller wie Sun, Microsoft, VMware, Novell oder Red Hat entschieden (Allerdings scheint immer noch fraglich, ob diese Hersteller bei ihrer Politik bleiben, wenn in den nächsten Jahren CPUs mit vier oder noch mehr Kernen die CPU-Leistung pro CPU-Sockel noch einmal drastisch in die Höhe treiben.)
Zumindest momentan befinden sich aber – und das dürfte eine der Hauptmotivatoren für BEA sein – mit IBM und Oracle zwei der Hauptkonkurrenten des Middleware-Spezialisten noch auf der anderen Seite des "Pricing-Röschtigrabens". IBM verrechnet einen Dual-Core-Prozessor als zwei CPUs – zumindest bei den eigenen Prozessoren nicht gerade mit Ruhm bekleckert. (hjm)

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