BEA-Kauf: Oracle setzt Ultimatum

23. Oktober 2007, 15:31
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Entweder ihr lässt euch bis Ende Oktober kaufen, oder…

Entweder ihr lässt euch bis Ende Oktober kaufen, oder…
Der Datenbank-Riese Oracle veröffentlichte heute einen Brief, der an den kalifornischen Softwarehersteller BEA Systems adressiert ist. Bekanntlich hat Oracle vor zehn Tagen unaufgefordert dem Verwaltungsrat von BEA ein offizielles Kaufangebot in der Höhe von 6,7 Milliarden Dollar unterbreitet.
Oracle scheint nun etwas ungeduldig geworden zu sein. Im Brief heisst es, Oracle habe kein Interesse an ein langwieriges Übernahmeverfahren. Das unterbreitete Angebot werde am Sonntag, 28. Oktober 2007, um 17 Uhr ablaufen. Oracle schreibt, der Verwaltungsrat von BEA habe sich seit der Unterbreitung der Offerte nicht mit Oracle-Vertretern treffen wollen. Gestern habe Bill Klein, Vice President Business Planning and Development, im Namen des Verwaltungsrates das Angebot erneut zurückgewiesen.
Oracle meint, BEA müsse die Anteilseigner entscheiden lassen. "Unterschreiben Sie einen Übernahmevertrag mit Oracle und lassen Sie die Aktionäre entscheiden", so Oracle. Oracle bezeichnete das unterbreitete Angebot als "grosszügig" und betonte, dass bisher kein weiteres Angebot vorhanden sei. Zwischenzeitlich war davon die Rede, dass auch IBM oder HP an BEA interessiert sein könnten. (mim)

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