Bechtle bleibt auf Wachstumskurs

8. Mai 2020, 10:25
  • bechtle
  • channel
  • coronavirus
  • reseller
image

Im ersten Quartal konnte der deutsche Konzern den Umsatz steigern, hatte aber mit den negativen Auswirkungen der Pandemie zu kämpfen.

Der deutsche Bechtle-Konzern ist gut ins Jahr 2020 gestartet. Der Umsatz stieg im ersten Quartal im Jahresvergleich um 9,3% auf 1,36 Milliarden Euro. Der Vorsteuergewinn (EBT) wuchs gar um 13% auf 51,1 Millionen Euro. Damit verbesserte sich die Marge auf 3,8 %.
Vor einem Jahr verzeichnete der deutsche IT-Konzern noch ein Umsatzwachstum von fast 30% im Jahresvergleich. 
"Wir hatten im ersten Quartal bereits mit negativen Auswirkungen der Pandemie zu kämpfen. So wurden viele Projekte verschoben, vereinzelt gab es Lieferschwierigkeiten der Hersteller und auch der Einsatz unserer Mitarbeiter beim Kunden vor Ort war deutlich erschwert", sagt Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender von Bechtle. Gleichzeitig habe es stärkere Nachfrage bei der Ausstattung für Homeoffices und bei Lösungen um die Umsetzung der virtuellen Zusammenarbeit gegeben, fügt der Konzernchef an.
Im Segment IT-Systemhaus & Managed Services steigerte Bechtle den Umsatz in den ersten drei Monaten 2020 um 9,8%. Hierzu habe das Projektgeschäft und das Business mit Managed Services beigetragen. Der Umsatz im E-Commerce-Segment stieg um 8,5%. Hier habe die hohe Nachfrage nach Homeoffice-Equipment zum Wachstum beigetragen, so die Mitteilung.
Aufgrund der Ergebnisse des ersten Quartals und mit der Erwartung, dass sich die Rahmenbedingungen im Jahresverlauf wieder normalisieren, bestätigt Bechtle die im März veröffentlichte Zielsetzung. Das Unternehmen visiert für das Gesamtjahr ein Umsatzplus von mindestens 5% an. "Auch wenn eine verlässliche Vorausschau derzeit unmöglich ist und wir ein eher verhaltenes zweites Quartal erwarten, halten wir an unseren Zielen für das laufende Jahr fest", so Olemotz. Die mittel- bis langfristigen positiven Aussichten von Bechtle seien ungeachtet der Folgen der Corona-Pandemie angesichts der anhaltenden Digitalisierung nach wie vor intakt.

Loading

Mehr zum Thema

image

Atos lehnt Übernahmeangebot des Konkurrenten Onepoint ab

Der kriselnde Konzern sollte für seine Cybersecurity-Sparte 4,2 Milliarden Euro erhalten. "Nicht im Interesse der Stakeholder", sagt der Verwaltungsrat.

publiziert am 30.9.2022
image

All for One legt Schweizer Töchter zusammen

Die beiden SAP-Dienstleister Process-Partner und ASC werden zu All for One Switzerland.

publiziert am 29.9.2022
image

Geopolitische Lage dämpft Erwartungen der Schweizer ICT-Branche

Der Swico-Index zur Stimmung in der ICT-Branche ist erneut rückläufig. Die Anbieter glauben aber, dass sich die Auftragslage positiv entwickelt.

publiziert am 28.9.2022
image

Abra Software will nach Besitzerwechsel expandieren

Das Investment-Unternehmen Elvaston hat die Aktienmehrheit übernommen. Nun soll der ERP-Anbieter durch weitere Akquisitionen wachsen.

publiziert am 28.9.2022