Bechtle hat eine Vision: Fünf Milliarden Euro Umsatz

2. Juli 2008, 11:40
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Bechtle-Chef Ralf Klenk erläuterte im Exklusiv-Interview mit der deutschen Reseller-Zeitschrift 'Computer Reseller News' (CRN) die langfristigen Ziele des auch in der Schweiz stark präsenten VAR-Riesen.

Bechtle-Chef Ralf Klenk erläuterte im Exklusiv-Interview mit der deutschen Reseller-Zeitschrift 'Computer Reseller News' (CRN) die langfristigen Ziele des auch in der Schweiz stark präsenten VAR-Riesen. Bis 2010 will Bechtle einen Umsatz von zwei Milliarden Euro erzielen. Bis 2020, so die "Vision", soll er sich gegenüber heute sogar verdreifachen und auf fünf Milliarden Euro angeschwollen sein, wie Klenk zu 'CRN' sagte.
Der Grundstein für das künftige Wachstum wurde mit einer tiefgreifenden Reorganisation der Firma gelegt. So gibt es nun drei operative Geschäftseinheiten, nämlich Systemhäuser, Managed Services und Bechtle direkt, die je eigene Geschäftsleitungen (Bereichsvorstände) haben. Klenk und sein CFO Thomas Olemotz kümmern sich um die strategische Führung der Firma.
Im Gegensatz zu Konkurrenten betrachtet der Bechtle-Konzern das Handelsgeschäft als strategisch wichtig, da KMU Dienstleistungen und Waren "aus einer Hand" beziehen wollten. Bechtle habe im letzten Jahr durchschnittlich fünf Prozent Marge im Hardwaregeschäft erzielt, sagt Klenk. Kennt man die knüppelharte Verhandlungstaktik der Bechtles gegenüber Herstellern und Distributoren, so vermag dies nicht wirklich zu verwundern. (hc)

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