Bechtle Schweiz im Umbau "mittendrin"

7. August 2015, 12:39
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Der paneuropäische IT-Dienstleister präsentiert hervorragende Zahlen.

Der paneuropäische IT-Dienstleister präsentiert hervorragende Zahlen. Umbau von Bechtle Schweiz zeigt "erste Anfangserfolge".
Der Bechtle-Konzern präsentierte für das abgelaufene, zweite Quartal einmal mehr sehr gute Zahlen. Der paneuropäische IT-Dienstleister und -Händler konnte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um volle 13,6 Prozent steigern. Dies, obwohl der PC-Markt in Europa regelrecht eingebrochen ist. Auch der Gewinn hielt mit: Bechtle setzte im zweiten Quartal europaweit 686 Millionen Euro um und verdiente auf EBIT-Stufe 26,7 Millionen Euro - über 15 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Bechtle sieht im Handel mit Hard- und Software weiterhin ein Kerngeschäft. Der Konzern beweist, dass man auch mit "Blech" Geld verdienen kann. Bechtle setzte im Bereich E-Commerce 235 Millionen Euro um (+ neun Prozent) und steigerte den Gewinn um glatte 24 Prozent auf 13 Millionen Euro (EBIT).
Konzernchef Thomas Olemotz sagte heute Morgen an einer Telefonkonferenz, er glaube, Bechtle werde auch in der zweiten Jahreshälfte die sehr gute Entwicklung weiterführen. Der gewöhnlich mit Prognosen sehr vorsichtige Manager sagte, Bechtle könnte auch 2015 ein Rekordjahr erreichen, falls sich die Wirtschaft (vor allem in Deutschland) weiterhin so positiv entwickle.
Bechtle Schweiz: "Nicht unzufrieden"
Der Bechtle-Konzern, der in der Schweiz sowohl im E-Commerce (Bechtle direct und ARP) wie auch im VAR-Business (Bechtle Systemhäuser) und im Lizenzhandel (Comsoft direct) stark vertreten ist, wuchs ausserhalb Deutschlands weniger schnell, legte aber immer noch um acht Prozent auf 216 Millionen Euro zu.
Bechtle will bekanntlich die Präsenz in der Schweiz massiv umbauen geschaffen.
Der Umbau von Bechtle Schweiz werde noch sicher ein Jahr dauern, so Olemotz heute Morgen zu inside-channels.ch. Man stecke "mittendrin" im Projekt "Bechtle 2020", so Olemotz, der anfügte, er sei mit den Zahlen aus der Schweiz "nicht unzufrieden."
Anders als anderswo, hat Bechtle in der Schweiz nicht zugekauft, sondern zwei Einheiten abgestossen. Auf unsere Frage, ob man damit alte Fehler korrigiere, sagte Olemotz, die beiden Fälle lägen ganz anders. Coma (an Polysys verkauft (hc / Foto auf der Startseite: Joachim Köhler)

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