Bechtles Vision 2030: drei Mal mehr Umsatz, höhere Marge

14. Dezember 2018, 12:19
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Zehn Milliarden Euro Umsatz bei einer EBT-Marge von fünf Prozent will Bechtle im Jahr 2030 erzielen.

Zehn Milliarden Euro Umsatz bei einer EBT-Marge von fünf Prozent will Bechtle im Jahr 2030 erzielen. Dies schreibt der deutsche IT-Händler und -Dienstleister in seiner "Vision 2030". In der vierten Zielvorgabe in seinem 35-jährigen Bestehen formuliert Bechtle zudem den Anspruch auf Marktführerschaft in den Fokusmärkten und ein Wachstum über der Marktentwicklung.
"Wir formulieren mit der Vision 2030 ein realistisches Ziel, das motivierend wirkt und auf das es sich lohnt, hinzuarbeiten", lässt sich Bechtle-Chef Thomas Olemotz in einer Mitteilung zitieren. Man habe die angestrebten Ziele bislang immer erreicht.
Das neue Ziel ist aber ambitioniert: 2017 betrug der Umsatz des Konzerns rund 3,6 Milliarden Dollar, das Umsatzwachstum wurde mit 15 Prozent angegeben. Bis 2030 will man den Umsatz also fast verdreifachen. Die EBT-Marge soll zudem leicht gesteigert werden, betrug sie doch im letzten Jahr 4,6 Prozent.
Dazu sollen die Effizienzen im Kerngeschäft gehoben werden, etwa durch die Automatisierung von Routine- und Verwaltungsprozessen. Zudem werde man stärker in Geschäfte investieren, die schon heute eine höhere Profitabilität aufweisen. "Das ist neben der Weiterentwicklung unseres Kerngeschäfts, das auch in den nächsten Jahren sehr wichtig für uns bleiben wird, Teil unserer Strategie", so Olemotz.
Offenbar geht dies auf: Erst vor einigen Tagen verkündete der Konzern, dass man bereits dieses Jahr die Marke von 10'000 Mitarbeitern erreicht habe, die in der "Vision 2020" vorgesehen war. Auch die Wachstumszahlen können sich weiterhin sehen lassen: Im letzten Quartal wurde der Umsatz im Jahresvergleich um rund 20 Prozent gesteigert.
Mehr zur Strategie liess sich Thomas Olemotz bei einem Bier mit Christoph Hugenschmidt in Zürich entlocken. Ein Video des Gesprächs kann man demnächst auf inside-channels.ch anschauen. (ts)

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