Bedag knackt die 100-Millionen-Umsatzgrenze

7. Mai 2009, 12:25
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Die Berner Bedag Informatik AG hat das Geschäftsjahr 2008 mit einem Umsatz von 104,1 Millionen Franken abgeschlossen.

Die Berner Bedag Informatik AG hat das Geschäftsjahr 2008 mit einem Umsatz von 104,1 Millionen Franken abgeschlossen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Zunahme um 7 Prozent. Der Gewinn stieg um 15 Prozent auf 8,4 Millionen Franken.
Bedag, die sich in den vergangenen Jahren vom Betreiber von Informatiklösungen zum Systemintegrator gewandelt hat, konnte im vergangenen Jahr weitere Kunden wie die Kantone Jura und Aargau, aber auch Nichtregierungsorganisationen aus dem Umfeld der Vereinten Nationen und Verbände gewinnen, wie es in einer Mitteilung heisst.
Trotz der Absicht des Kantons Waadt, seine Informatik ab Mitte 2009 zu internalisieren, will Bedag am Standort Lausanne festhalten. Man habe in der Westschweiz in der Beratung und Entwicklung von E-Government-Lösungen für öffentliche Verwaltungen ein grosses Know-how aufgebaut und könne den Ausstieg der Waadt "zum Teil" durch wichtige und grosse Neuaufträge kompensieren, so Bedag weiter.
Stark nachgefragt seien im vergangenen Jahr insbesondere Fachlösungen gewesen. Für die Registerfachlösung Geres etwa, die den Datenaustausch zwischen den Verwaltungsstufen ermöglicht und ursprünglich mit dem Kanton Bern entwickelt wurde, hätten sich in den vergangenen Monaten auch die Kantone Aargau, Freiburg, Jura, Schaffhausen, Schwyz, Uri, Obwalden und Nidwalden entschieden. Capistra, ein Standardprodukt für die Grundbuchführung, stehe bereits in sieben Kantonen im Einsatz, und der Kanton Aargau habe nun auch grünes Licht für die Realisierung eines informatikgestützten Grundbuches gegeben.
Die 1990 gegründete und seit dem Jahr 2003 im Besitz des Kanton Bern befindliche Aktiengesellschaft beschäftigt derzeit 432 Mitarbeitende. (bt)

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