Beelk im Visier des 'Beobachters'

5. Juli 2013, 10:17
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    Nicht Korruption aber kreative Spesenabrechnung.

    Nicht Korruption aber kreative Spesenabrechnung.
    Der Zuger Printing-Dienstleister Beelk ist ins Visier der Medien geraten. Die bekannte Zeitschrift 'Beobachter' berichtet am 28. Juni von Korruptionsvorwürfen gegen Beelk
    Und zwar hat der Geschäftsführer von Beelk privat Ferien zusammen mit dem IT-Chef der Zürcher Schulthess-Klinik verbracht. Und liess seinen Arbeitgeber die Miete für die Ferienwohnung (immerhin drei mal 3000 Franken) als Geschäftsauslage begleichen. Kurz darauf entschied sich die Schulthess-Klinik für Beelk als Printing-Lieferant und -Dienstleister. Das riecht nach Korruption.
    Allerdings hat nicht der besagte IT-Leiter der Schulthess-Klinik den Entscheid für Beelk gefällt. Und sowohl Beelk-Besitzer Andreas Kleeb wie auch Schulthess-CEO Matthias Spielmann sind überzeugt, dass es nicht um Korruption geht. Trotzdem musste der IT-Leiter der Schulthess-Klinik wegen Verletzung des Dienstreglements gehen. Kleeb seinerseits hält an seinem Geschäftsführer fest. Dieser habe die falsch als Spesen deklarierten Beträge zurückbezahlt. "Es geht nicht um Korruption, sondern um Ungeschicklichkeit bis Blödheit. Aber man muss in schwierigen Situationen auch hinter seinen Leuten stehen," so Andreas Kleeb zu inside-channels.ch.
    Zudem hat Kleeb das Controlling in der ganzen Beelk-Gruppe, zu der unter anderem auch RedIT, Softmotive und der Spracherkennungsspezialist iSpeech gehören, verbessert. Nun gilt das Vier-Augen-Prinzip. (hc)

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