BenQ setzt zum (Umsatz)-Sprung an

14. März 2005, 16:36
  • international
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BenQ-Chef K.

BenQ-Chef K. Y. Lee gab sich in einem interview mit der "Fiancial Times Deutschland" anlässlich der Cebit äusserst selbstbewusst und erklärte, sein Unternehmen erwarte für das laufende Jahr in Europa eine Umsatzsteigerung um satte 50 Prozent. BenQ ist dabei in unseren Breitengraden beileibe kein Neuankömmling mehr: Bereits letztes Jahr erzielten die Taiwaner 1,4 Milliarden Euro Umsatz in Europa, etwa 35 Prozent ihres Gesamtumsatzes.
BenQ entstand Ende 2001, als Acer seine Peripherieabteilung abtrennte, ist aber inzwischen ein völlig eigenständiges Unternehmen. In Zukunft will das Unternehmen, das bisher einen grösseren Teil seines Umsatzes als Lieferant für andere Markenhersteller erzielte, seine Produkte vor allem auch verstärkt unter eigenem Namen absetzen und damit unter anderem dem Preisdruck und der zunehmende Konkurrenz durch chinesische Billighersteller im OEM-Bereich ausweichen.
Dadurch, vor allem aber auch durch eine Ausweitung des Produktspektrums, begibt sich BenQ auch in neue Konkurrenzverhältnisse. So konkurrenziert BenQ zum Beispiel nicht nur seine OEM-Kunden sondern auch die Ex-Mutterfirma Acer mit eigenen Notebooks. (hjm)

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