Beratungsbranche baut Kompetenzen in digitaler Transformation aus

3. August 2015, 14:02
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Die unter anderem in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung tätige EY Schweiz, es handelt sich um die frühere Ernst & Young, hat den 49-jährigen Adrian Widmer vom Konkurrenten Accenture geholt.

Die unter anderem in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung tätige EY Schweiz, es handelt sich um die frühere Ernst & Young, hat den 49-jährigen Adrian Widmer vom Konkurrenten Accenture geholt. Mit ihm soll im Beratungsgeschäft der Fokus auf die digitalen Transformation verstärkt werden. Laut EY verzeichnet das Prüfungs- und Beratungsgeschäft für Banken, Versicherungen und andere Finanzdienstleister in der Schweiz ein starkes Wachstum, das voraussichtlich auch in den kommenden Jahren anhalten werde. Hierbei sei die Expertise in Sachen digitaler Transformation von zentraler Bedeutung.
Widmer bringe die nötige Erfahrung aus seiner langjährigen Karriere bei Accenture mit, wo er seit 1991 arbeitete und zuletzt als Managing Director das Financial-Services-Geschäft in der Schweiz und Österreich verantwortete. Er bringt einen Master in Informatik und Betriebswirtschaft von der ETH Zürich mit. Mit seinen Kompetenzen soll er in der Technologie- und Strategieberatung mithelfen, die neuen Herausforderungen im Schweizer Finanzsektor zu bewältigen. Habe man bisher auf den vorherrschende "regulatory wave" fokussiert, zeichne sich nun ab, dass die einstige Flut an regulatorischen Themen sukzessive vom "digital wave" abgelöst werde. Widmer übernimmt als Leiter "Performance Improvement Financial Services" die Aufgaben von Achim Bauer, der künftig die Versicherungsprüfung und -beratung leiten wird, wie EY weiter mitteilt. (vri)

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