Bereits 200 Mitglieder für Open-Source-Virtualisierungsallianz

20. September 2011, 12:12
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Bei der erst in diesem Mai lancierten, von Red Hat ins Leben gerufenen Open Virtualization Alliance (OVA) haben sich mittlerweile bereits über 200 Miglieder registriert, wie die Allianz gerade mitgeteilt hat.

Bei der erst in diesem Mai lancierten, von Red Hat ins Leben gerufenen Open Virtualization Alliance (OVA) haben sich mittlerweile bereits über 200 Miglieder registriert, wie die Allianz gerade mitgeteilt hat. Zu den neusten Mitgliedern gehören unter anderem NEC, Hitachi, Platform Computing und Tripwire, viele sind aber auch bei uns eher unbekannte Player aus Asien und Lateinamerika. Über die Hälfte der Mitglieder sind als Anbieter im Cloud-Computing-Geschäft unterwegs und interessieren sich für die Schaffung einer breit abgestützten, auf Open-Source-Software basierenden Cloud-Plattform.
Der erklärte Zweck der Allianz ist die generelle Förderung von Open-Source-Software im Bereich Virtualisierung. In der Realität dürfte es aber vor allem um Red Hats "Kernel-based Virtual Machine" (KVM) gehen. Der IDC-Experte Gary Chen zumindest gibt sich gespannt, was die Allianz mit ihrer steigenden Mitgliederzahl in Zukunft zur Förderung dieser Open-Source-Konkurrenz zu VMware und Co. tun könne. (hjm)

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