Bern, offene Stadt?

8. Juni 2012, 13:37
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Seit der bekannte Open-Source-Anhänger Matthias Stürmer in die Stadtberner Politik eingestiegen ist, hat sich die Bundesstadt etwas mehr in Richtung Open Source bewegt.

Seit der bekannte Open-Source-Anhänger Matthias Stürmer in die Stadtberner Politik eingestiegen ist, hat sich die Bundesstadt etwas mehr in Richtung Open Source bewegt. Nun berichtet der Verein Swiss Open Systems User Group, dass die Informatikdienste der Stadt Bern eine Open-Source-Kompetenzstelle schaffen wollen, die als Anlaufstellte für die Stadtverwaltung und die Schulen dienen soll. Ausserdem ist ein Roundtable mit Berner Open-Source-Anbietern geplant und es soll eine Open-Source-Strategie entwickelt werden. Das ist durchaus bemerkenswert, haben gewisse Schweizer Städte doch nicht einmal eine richtige IT-Strategie. Die Stadt Bern hat eine, und für die Periode 2013 - 2016 soll sie nun also auch speziell auf Open-Source-Themen eingehen.
Der IT-Chef der Stadt Bern, Luciano Bergamin, hat gestern an einem Treffen der im April gegründeten Interfraktionellen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit des Stadtberner Parlaments einige Projekte der Informatikdienste vorgestellt. Gegen Ende der Präsentation heisst es, man wolle eine "pragmatische Einführung von OSS-Produkten auf einer eher langfristigen Zeitachse". Im Fokus stehen insbesondere Server-Lösungen. (mim)

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