Bernd Bischof will von Channel-Konflikten nichts wissen

13. März 2006, 17:16
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    An der Cebit stellte Fujitsu-Siemens-Chef Bernd Bischoff die vorläufigen Geschäftszahlen des deutsch-japanischen Computerkonzerns vor.

    An der Cebit stellte Fujitsu-Siemens-Chef Bernd Bischoff die vorläufigen Geschäftszahlen des deutsch-japanischen Computerkonzerns vor. Diese sind - berücksichtigt man vor allem die anhaltende Schwäche des deutschen Heimmarkts - erstaunlich gut. Insgesamt setzte Fujitsu-Siemens im Geschäftsjahr 2005 6,7 Milliarden Euro (+ 12 %) und verdiente dabei vor Steuern 120 Millionen Euro (+ 26 %).
    Grosses Gewicht setzte Bischof in seiner Präsentation auf die High-End-Produkte seiner Firma. So gibt es von der Virtualisierungsumgebung "FlexFrame" für SAP bereits mehr als 100 Installationen in Europa und erste Installationen in Asien. Neu gibt es "FlexFrame" auch für Oracle. Vereinfacht ausgedrückt, kann man mit "FlexFrame" die Last von verschiedenen Applikationen dynamisch innerhalb einer Serverlandschaft verteilen. (Christoph Hugenschmidt)
    Kein Channel-Konflikt mit der Integration von SBS "Product Related Services"
    Weiter betonte Bischof, wie gut die Abteilung "Product Related Services" (PRS) von Siemens Business Services, die Fujitsu Siemens von der "Halbschwester" übernahm, in seine Strategie passe. Die Integration von PRS kreiere "ein Gesicht zum Kunden". Gleichzeitig aber entsteht gemäss Bischof kein Channel-Konflikt, da PRS den Service für die Produkte verschiedener Hersteller biete und die Partnerbeziehungen vor allem für Volumenprodukte ausgebaut würden. (Christoph Hugenschmidt)

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