Berner Kantonsregierung mag Open Source

29. Oktober 2013, 16:25
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Diesen Sommer hatten Parlamentarier des Kantons Bern in einer Motion verlangt, dass beim Software-Einsatz "Synergien besser genutzt werden müssen" - im Klartext verlangen sie, dass mehr Open Source Software eingesetzt wird. Der Kanton soll eigene Fachanwendungen unter Open-Source-Lizenzen freigeben und sich an bestehenden Open-Source-Lösungen beteiligt.
Nun hat der Berner Regierungsrat am vergangenen Mittwoch entschieden, die entsprechende Motion anzunehmen, teilt die Swiss Open Systems User Group mit. "Der Regierungsrat unterstützt den Grundsatz, dass Werke, die mit Steuermitteln geschaffen wurden, der Öffentlichkeit frei zur Nutzung zur Verfügung stehen sollen. Der Einsatz von OSS kann zudem im Sinne der digitalen Nachhaltigkeit dazu beitragen, die Abhängigkeit von Softwareanbietern zu reduzieren und damit längerfristig die ICT Kosten zu senken", zitiert die Open-Source-Gruppe aus der Antwort der Regierung. Der Regierungsrat erwähnt zudem, dass es bei Beschaffungen möglich sein soll, mittels Zuschlagskriterien Open Source lizenzierten Lösungen bessere Chancen zu geben als proprietären Anwendungen. (mim)

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