Berner Verein lanciert weiteren Startup-Hub

16. August 2017, 14:38
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Der neu gegründete Verein Moonshine plant einen DeepTech-Inkubator in Bern.

Der neu gegründete Verein Moonshine plant einen DeepTech-Inkubator in Bern. DeepTech meint disruptive Lösungen zu dringenden Problemen, basiert auf einzigartigen oder schwierig kopierbaren Technologien oder Erkenntnissen, schreibt der Verein.
Im Unterschied zu anderen Hochschulstandorten verfüge Bern bislang nicht über einen DeepTech-Inkubator für Startups. Mit dem Verein soll sich das nun ändern. Moonshine will in den Gebäuden der ehemaligen Alkoholverwaltung in Bern ein Hotspot für Unternehmen bieten. "Der Ort ist mit der Nähe zur Universität, zum Inselspital, zum Bahnhof und zu zahlreichen angesagten Bars und Cafés ideal. Zudem hat uns der Eigentümer eine befristete Exklusivität gewährt“, erklärt Manuel Fankhauser, Mitgründer des Vereins, gegenüber 'Startupticker'.
Man orientiere sich bei den Plänen für das Lab am Inkubator Station F in Paris oder dem MIT Media Lab. Es gebe Platz für einen Coworking-Space oder auch für ein Labor mit einem 3D-Drucker. Noch aber sei das Konzept relativ offen. Auch Platz für Organisationen und Unternehmen, die die Startups unterstützen, sei denkbar, schreibt 'Startupticker'.
Der Vorstand des Vereins setzt sich zusammen aus Wissenschaftlern, Jungunternehmern und Netzwerkern mit Bezug zu Hochschulen, der Startup-Szene und der Stadtentwicklung. In den nächsten paar Wochen gehe es nun darum, die konkreten Bedürfnisse sowie Finanzierungsmöglicheiten abzuklären. In sechs Wochen werde gemäss Fankhauser der nächste "Go- oder No-Go"-Entscheid gefällt. (kjo)

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