Besuch auf dem Gadget-Friedhof

21. Januar 2013, 12:40
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Eine Umfrage des Berufsverbands Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) prognostiziert, welche technischen Geräte dieses Jahr aussterben werden. Alles andere als rosig sieht es für CD-ROMS und Radios aus.

Eine Umfrage des Berufsverbands Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) prognostiziert, welche technischen Geräte dieses Jahr aussterben werden. Alles andere als rosig sieht es für CD-ROMs und Radios aus.
Viele offene Gräber: Der weltweit grösste technische Berufsverband Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) meldet heute, dass diverse Unterhaltungs-Gadgets bald ins Gras beissen werden. ROMs und Radios werden die ersten sein, die im Laufe dieses Jahres von der Bildfläche verschwinden werden. Desktop-Computer sollen weiter leben, aber Mobiltelefone nicht mehr als "all-in-one"-Geräte verwendet werden und Papier soll dieses Jahr weiterhin "reichliche" Verwendung finden.
Diese und weitere Resultate zeigt eine Facebook-Umfrage "Gadget-Friedhof 2013", die im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas durchgeführt worden ist. Insgesamt haben mehr als 1'700, vorwiegend US-Amerikaner, entweder persönlich oder online daran teilgenommen und darüber abgestimmt, welche Technik-Gadgets noch in diesem Jahr endgültig aussterben werden.
Byebye CD-ROMs
75 Prozent gaben an, dass CD-ROMs bis Ende 2013 aussterben. Auf Rang zwei der am stärksten vom Aussterben bedrohten Gadgets finden sich mit 58 Prozent Radios. Die weiteren Plätze werden von MP3-Playern (55 Prozent), DVDs (53 Prozent) sowie Kabelanschlussboxen (51 Prozent) belegt, schreibt IEEE. 62 Prozent der Teilnehmenden gaben an, dass Desktop-Computer mindestens dieses Jahr noch "überleben" werden und 64 Prozent sind der Ansicht, dass Papier immer noch unentbehrlich ist. Das DVDs wirklich aussterben sollen, prognostizierten besonders Amerikaner, denn es scheint unglaubwürdig, dass so etwas in Europa passieren könnte. Dies gilt auch für Radios.
Besser als erwartet sieht es mit dem Zukunftspotenzial von Digitalkameras und GPS-unterstützten Ortungssystemen aus. Und das, obwohl die meisten Smartphones derartige Features bereits gebündelt in nur einem Gerät anbieten. 75 Prozent gaben an, dass Kameras und GPS-Systeme (58 Prozent) sowie Funk-Autoschlüssel (60 Prozent) auch weiterhin als "Stand-alone-Geräte" am Markt zu finden sein werden. Darüber hinaus prognostizieren 81 Prozent der Befragten, dass papier-basierte Produkte, einschliesslich Drucker und gedrucktes Geld (74 Prozent) weiter leben werden. (hal)

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