Betriebsbedingte Kündigungen bei T-Systems?

23. Juli 2008 um 08:58
  • cloud
  • t-systems
  • deutsche telekom
image

Die Deutsche Telekom schliesst beim Umbau der IT-Tochter T-Systems betriebsbedingte Kündigungen nicht aus.

Die Deutsche Telekom schliesst beim Umbau der IT-Tochter T-Systems betriebsbedingte Kündigungen nicht aus. Im September werde man ein neues Abfindungsprogramm in Deutschland starten, so das Unternehmen. "Wir müssen uns auf diesem Weg auch von Mitarbeitern trennen", wird Thomas Sattelberger, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Telekom, in deutschen Medien zitiert.
Die 'Rheinische Post' berichtete heute, dass weltweit bei T-Systems bis zu 4000 Stellen auf der Kippe stünden. Schon im März war bekannt geworden, dass T-Systems bis 2010 jährlich 3000 bis 4000 Stellen weltweit streichen will. Das sei allerdings nichts Ungewöhnliches, wie es bei T-Systems heisst. Das Unternehmen habe schon in den letzten Jahren jährlich zirka 3000 Stellen gestrichen. Die Telekom hat allerdings bisher Personal immer ohne betriebsbedingte Kündigungen abgebaut.
Die neuen Massnahmen dürften vor allem die deutschen Niederlassungen von T-Systems treffen, denn der IT-Dienstleister hat eigentlich nur im Heimmarkt Schwierigkeiten beziehungsweise Kostenprobleme. (mim)

Loading

Mehr zum Thema

image

OVHcloud kauft einen deutschen Cloud-Provider

Mit der Übernahme von Gridscale treiben die Franzosen ihre geografische Expansion voran. Der IaaS- und SaaS-Anbieter hat auch RZ-Standorte in der Schweiz.

publiziert am 4.8.2023
image

AWS wächst deutlich schwächer als im Vorjahr

Amazon-CEO Andy Jassy lässt sich aber nicht beeindrucken, er hofft auf Künstliche Intelligenz. Und auch der härteste Konkurrent wuchs weniger stark.

publiziert am 4.8.2023
image

"SAP muss exorbitante Preiserhöhungen zurücknehmen"

Die SAP-Anwendergruppe kritisiert die Cloud-Drängelei und eine "180-Grad-Wende" beim ERP-Konzern. Wir haben beim Schweizer DSAG-Vorstand Jean-Claude Flury nachgefragt.

publiziert am 3.8.2023 3
image

SAP erhöht Preise für Wartung

Der ERP-Anbieter verlangt bald mehr für die Softwarewartung. Dies erhöht den Druck auf Kunden, in die Cloud zu wechseln, kritisiert die DSAG.

publiziert am 2.8.2023