Bewegung unter Microsoft-Resellern

21. Oktober 2004, 10:38
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Mit Microware und Softwarepipeline fusionieren die Nr. 1 und 2 im umkämpften Markt der Lizenzenhändler.

Noch vor sechs und sieben Jahren liess sich mit dem Handel von Software-Lizenzen für mittlere und grosse Firmen viel Geld verdienen. Man verrechnete den Kunden den Lizenzpreis und kassierte - ohne Kapitalbindung oder aufwendige Dienstleistungen - eine Marge von glatt 20%. Heute ist das anders. Bei grossen Deals, wo es um Tausende von Office-Lizenzen geht, beträgt die Marge gerade noch ein paar Prozentchen.
Vor diesem Hintergrund haben die beiden grössten Schweizer Software-Händler, Microware und Softwarepipeline, ihre Fusion auf den 1.1.2005 angekündigt. Zusammen wird ein extrem starkes Gebilde entstehen. Softwarepipeline verfügt über die beste Internet-Plattform für das Lizenzenmanagement, während Microware in der Schweiz auch bei mittelgrossen Firmen sehr stark verankert ist. Die Winterthurer Softwarepipeline ihrerseits, verfügt über internationale Niederlassungen.
Entlassungen wird es keine geben, wie René Gilli von Microware glaubhaft versichert. Der Namen des neuen, starken Players im Schweizer Lizenzgeschäft steht noch nicht fest. (Christoph Hugenschmidt)
Eine Hintergrundgeschichte und einen Kommentar finden Sie auf inside-channels.ch (Link unten)
Bild: Patrick Winter (Softwarepipeline), links und René Gilli (Microware).

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