Big Blue ist eine Dollarmaschine

19. Oktober 2004, 11:44
  • international
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IBM ist und bleibt hochprofitabel.

IBM ist und bleibt hochprofitabel. Bei einem Umsatz von über 23 Milliarden Dollar verdiente der weltweit grösste Computer-Hersteller und -Dienstleister im vergangenen Quartal netto zwei Milliarden Dollar. Etwa 200 Millionen davon gingen aber für einen Vergleich in einem Gerichtsverfahren (es ging um die Pensionskasse) drauf.
Vor allem stark steigende Verkäufe und Gewinne der "Enterprise-Systems Group" (ESG), IBMs Server- und Storage-Abteilung haben zum guten Ergebnis beigetragen. Die Verkäufe stiegen um 9 %, die Gewinne gar um fast einen Drittel. Auch IBM Global Services, der weltweit grösste IT-Dienstleister, steigerte den Umsatz. IBM GS sitzt auf einem Vertragsvolumen von 110 Milliarden Dollar!
Big Blues Sorgenkind, die PC-Abteilung, schaffte es im vergangenen Quartal knapp profitabel zu arbeiten, während die Software-Verkäufe zwar "nur" um 5% wuchsen, der Gewinn aber um 18% zulegte.
Interessant: IBM wuchs stark in den so genannten "emerging markets" (China, Indien, Russland, Brasilien) sowie mit "Business Process Outsourcing" (BPO). BPO meint die Übernahme ganzer Geschäftsprozesse wie etwa Kreditkartenabwicklung vom Kunden. (hc)

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