BIT braucht viel .Net-Unterstützung

21. Juni 2021, 12:55
image

Bis zu 110 Millionen Franken will der Bund für .Net-Individual­entwicklungen und das .Net-Lifecycle-Management ausgeben.

Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) sucht mit einer soeben vorgelegten Ausschreibung externe Leistungserbringer im Bereich Software-Individualentwicklung .Net. Dafür will der IT-Dienstleister des Bundes insgesamt bis zu 110 Millionen Franken ausgeben.
Erst vor wenigen Wochen hatte das BIT Unterstützungsdienstleistungen von bis 79 Millionen Franken ausgeschrieben. Dabei ging es um das Management von Individualentwicklungen mit Java und Go, das von der Konzeption, Entwicklung und Inbetriebnahme über die Wartung, den Betrieb, den Support und die Weiterentwicklung bis hin zur Ausserbetriebssetzung reicht, wie es damals hiess.
Für die nun ausgeschriebenen .Net-Individualentwicklungen (Los 1) sucht das BIT 6 Anbieter, die Leistungen von maximal 44 Millionen Franken erbringen sollen. Geboten wird ein 5-jähriger Rahmenvertrag, der in einzelnen Fällen um 3 Jahre verlängert werden kann.
Beim Los 2 werden ebenfalls 6 Anbieter gesucht, die diesmal aber für 180 Monate im .Net-Bereich die "Verantwortung für das Lifecycle Management von produktbezogenen Individualentwicklungen" übernehmen. Das maximale Beschaffungsvolumen beträgt hier 65 Millionen Franken. Die Gelder sollen für eine Rahmenvertragslaufzeit von 5 Jahren plus 10 Jahre für Einzelverträge ausgeschüttet werden, die über die Dauer des Rahmenvertrages hinaus abgeschlossen werden können.
Abgerufen werden die einzelnen Leistungen übrigens auf Abruf im sogenannten Minitenderverfahren.

Loading

Mehr zum Thema

image

Zürcher Datenschützerin zum Cloudeinsatz: "Der Regierungsratsbeschluss ändert gar nichts"

Bei Dominika Blonski häufen sich seit dem Frühling Anfragen von Behörden zur Cloudnutzung. Im Gespräch sagt die Datenschützerin: "Ich weiss nicht, was die Absicht der Zürcher Regierung war."

publiziert am 30.9.2022 5
image

Atos lehnt Übernahmeangebot des Konkurrenten Onepoint ab

Der kriselnde Konzern sollte für seine Cybersecurity-Sparte 4,2 Milliarden Euro erhalten. "Nicht im Interesse der Stakeholder", sagt der Verwaltungsrat.

publiziert am 30.9.2022
image

Softwareone erhält an einem Tag 2 Freihänder für fast 14 Millionen Franken

Der Stanser IT-Dienstleister ist bei Swissgrid Reseller für Standardsoftware und kann fürs Stadtzürcher OIZ die Lizenzen für die Microsoft-EDR-Lösung liefern. Dafür kassiert Softwareone Millionen.

publiziert am 30.9.2022
image

ALV braucht IT-Know-how für bis zu 55 Millionen Franken

In 8 Arbeitsgebieten sucht das Seco Digitalisierungs-Knowhow für die RAVs und die Arbeitslosenversicherung.

publiziert am 30.9.2022