BIT erteilt Zuschläge für Middleware-Partner

14. November 2019 um 14:17
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Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) suchte Partner für die Open-Source-Middleware-Lo?sung WSO2 und hat diese auch gefunden.

Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) suchte Partner für die Open-Source-Middleware-Lo?sung WSO2 und hat diese auch gefunden.
Es gingen im offenen Verfahren zwei Angebote für Wartung, Support und Weiterentwicklung von WSO2-Produkten ein.
Den Zuschlag erhielt zum einen der Luzerner Spezialist Yenlo Switzerland, welcher in dieser Form seit 2017 am Markt auftritt. Für Basisleistungen bedeutet dies ein Auftragsvolumen von bis zu 700'000 Franken, hinzu kommen Optionen im Fachapplikations-Umfeld im Umfang von 19,5 Millionen Franken zwischen 2020 bis 2029.
Ein zweiter Zuschlag wurde ebenfalls erteilt, an Avintis aus dem freiburgischen Givisiez. Die Firma hat das BIT bereits auf seiner Kundenliste. Dieses Beschaffungsvolumen für 2020 bis 2029 beinhaltet Grundauftrag für Basisleistungen im Bereich WSO2-Fachlösungen mit einem Kostendach von 300'000 Franken und Optionen über 19,5 Millionen Franken.
Warum zwei Zuschläge erteilt wurden, wird in der Ausschreibung erklärt: "Die Liefersicherheit betreffend Leistungen im Bereich Betrieb und Wartung der geschäftskritischen WSO2-Infrastruktur muss bei einem Ausfall oder Schwierigkeiten eines Anbieters stets sichergestellt werden können. Dies ist in der heute vorliegenden Marktsituation nur möglich, wenn die wirtschaftlichen und betrieblichen Risiken auf mehrere Dienstleister verteilt werden. Aus diesem Grund beinhaltet die Ausschreibung 2 Lose mit identischen Leistungen, die sich allerdings in der Grundaufteilung der Basisleistung und der Optionen unterscheiden."
Bei WSO2 handelt es sich um eine Open Source Middleware- Lo?sung im Kontext von Service-orientierten Architekturen. Es handelt sich um eine Plattform für API-Management, für Enterprise Service Bus (ESB) oder auch Infrastruktur-Daten-Management und Big Data-Module. (mag)

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