BIT senkt Dienstleistungspreise

16. März 2012, 11:48
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Stromausfall und wacklige Infrastruktur bereiteten dem BIT Probleme.

Stromausfall und wacklige Infrastruktur bereiteten dem BIT Probleme.
In der Kundenzeitschrift des Bundesamts für Informatik und Telekommunikation (BIT) 'Eisbrecher' zieht BIT-Direktor Giovanni Conti ein erstes Fazit der Umstrukturierungen in den letzten Monaten. Neben der Erfolgsmeldung, dass das BIT die Preise einer Reihe von Dienstleistungen senken konnte, schreibt Conti auch offen über Infrastrukturpannen.
Ende November 2011 sei es zu einem Stromausfall in einem Rechenzentrum im Raum Bern-West gekommen. Laut Claudio Frigerio, BIT-Pressesprecher, kam es im Rahmen von Unterhaltsarbeiten an der Notstromanlage zum Stromausfall. Die Stromversorgung konnte zwar nach rund 20 Minuten wieder hergestellt werden, so Frigerio gegenüber inside-it.ch, bis jedoch alle Systeme wieder liefen, konnten die Mitarbeitenden der betroffenen Dienststellen teilweise mehrere Stunden nicht arbeiten.
Gewackelt habe auch der Active-Directory-Server, wie Conti schreibt. Im Februar sei die Nutzung der Arbeitsplatzsysteme und der Fachanwendungen beeinträchtigt gewesen. Auch diese Instabilität sei nun aus dem Weg geräumt.
Vorzeitige Preissenkung
Nicht ohne Stolz berichtet Conti im Eisbrecher, dass die Kosten für verschiedene Dienstleistungen Ende Januar gesenkt werden konnten. Billiger wurden Dienstleistungen für Büroautomation, Telekommunikation und der Betrieb von Anwendungen, zum Beispiel SAP. Frigerio konkretisiert: "Im Rahmen der laufenden Überprüfung unserer Kosten haben wir festgestellt, dass unsere Annahmen zu konservativ waren. Im Ergebnis konnten wir die Preise gewisser Leistungen bereits 2012 zugunsten unser Kunden senken.“
Das BIT steht in einem harten Konkurrenzkampf sowohl mit externen wie auch mit anderen Abteilungen des Bundes, wie zum Beispiel dem Information Service Center EVD ISCeco. (lvb)

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