Blackberry bringt günstigeres Android-Phone

27. Juli 2016, 10:48
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Bereits im April sagte Blackberry-CEO John Chen in einem Interview sein. Nun kündigt Blackberry das Modell DTEK50 an, das zum Start umgerechnet rund 370 Franken kostet. Das Gerät kann in ersten Ländern, darunter Deutschland, vorbestellt werden. Wann es in der Schweiz auf den Markt kommen wird, ist noch nicht bekannt.
Das Model Priv, das erste Blackberry-Smartphone mit dem Google-Betriebssystem, war mit einem Preis von über 760 Franken für viele zu teuer, wie Konzernchef Chen jüngst selbst einräumte. Blackberry will mit dem Versprechen eines besonders sicheren Android-Smartphones auch in Unternehmen und bei Behörden punkten. Mit dem neuen Fokus auf Android ist unklar, was aus dem hauseigenem System Blackberry 10 wird. Schon seit einiger Zeit wird spekuliert, es solle eingestellt werden.
Blackberry stellt beim neuen Android-Gerät die Sicherheit in den Vordergrund. Die DTEK-App soll dem Nutzer einen Überblick über die Sicherheit des Gerätes geben und erlaubt die Steuerung der Zugriffe von anderen Apps auf etwa Kamera, Mikrofon, Standort oder Kontakte. Das 5,2 Zoll grosse Gerät verfügt über eine Auflösung von 1920 auf 1080 Pixel. Das Smartphone hat eine 8-Megapixel-Front- und eine 13-Megapixel-Back-Kamera. Das Gerät ist mit drei Gigabyte RAM- und 16 Gigabyte Flash-Speicher ausgestattet. Über zwei Micro-SD-Karten lässt sich der Speicher auf bis zu zwei Terabyte erhöhen. Den bei Blackberry-Nutzern beliebten "Hub" gibt es im neuen Gerät nicht als Systemfunktion sondern als eigene App, wie 'Heise' schreibt. Der Hub ist eine Art universeller Posteingang und führt Nachrichten aus verschiedenen Quellen wie Facebook, Twitter oder WhatsApp an einem Ort zusammen und zeigt zudem Kalender-Termine an.
Zuletzt war der Blackberry-Marktanteil im Smartphone-Geschäft auf lediglich 0,2 Prozent geschrumpft. Der Blackberry-Chef hatte wiederholt gesagt, er werde aus dem Smartphone-Geschäft aussteigen bekräftigte Chen zugleich, er sei noch zuversichtlich, das dies zu schaffen sei. Der Konzern will im laufenden Jahr noch ein weiteres Android-Smartphone auf den Markt bringen. (sda/kjo)

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