BlackBerry trickst sich in die Gewinnzone

19. Juni 2014, 13:05
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BlackBerry geht es weiterhin schlecht, doch der einstige Smartphone-Überflieger hat sich dank einer rigiden Kostenkontrolle im vergangenen Quartal etwas erholt.

BlackBerry geht es weiterhin schlecht, doch der einstige Smartphone-Überflieger hat sich dank einer rigiden Kostenkontrolle im vergangenen Quartal etwas erholt. Der Verlust ging deutlich zurück - ohne Sonderposten schrieb BlackBerry gar schwarze Zahlen. Die Börse zeigte sich zufrieden und jagte den Aktienkurs nach oben.
Nach den Verlusten von 423 Millionen US-Dollar im Abschlussquartal des letzten Geschäftsjahre reichte es nun im ersten Quartal für einen kleinen Gewinn von 23 Millionen Dollar. Der Gewinn gelang allerdings dank der Neubewertung der eigenen Verbindlichkeiten. Allein dieser Effekt blähte das Ergebnis im Quartal um 287 Millionen Dollar auf. Hinzu kommen Restrukturierungskosten in dreistelliger Millionenhöhe. Klammert man diese Sondereffekte aus, bleibt BlackBerry allerdings in der Verlustzone.
Schaut man die Verkaufszahlen an, bleibt die Lage für die Kanadier miserabel. Der Umsatz brach um mehr als zwei Drittel auf 966 Millionen Dollar ein. Zwischen Februar und Ende Mai verkaufte der Konzern lediglich 1,6 Millionen Geräte. Immerhin: Im Vorquartal waren es nur 1,3 Millionen gewesen. (mim)

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