Blockierte Office-Files: Microsoft hilft nun beim "Registry hacken"

7. Januar 2008, 14:47
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Die vom neusten Service Pack für Office 2003 gesperrten älteren Dateien können nun (einigermassen) automatisiert entsperrt werden.

Die vom neusten Service Pack für Office 2003 gesperrten älteren Dateien können nun (einigermassen) automatisiert entsperrt werden.
Microsoft hat mit seinem im Dezember veröffentlichten Service Pack 3 für Office 2003 einige User bös verärgert: Nach der Installation des SP3 blockiert Office 2003, wie wir berichteten, viele Files, die schon einige Jahre auf dem Buckel haben. Vorher konnte man diese Files mit Office 2003 aber problemlos öffnen und bearbeiten – und die Blockierung lässt sich nicht einfach rückgängig machen.
Das einzige Mittel gegen die Blockierung waren bisher eigenhändige Manipulationen an der Registry - eine ziemlich umständliche und ausserdem wohl den meisten Normalusern berechtigterweise nicht ganz geheure Aktion.
Zu drakonisch
Die Reaktionen, die im Web veröffentlicht wurden, waren teilweise geharrnischt, und Microsoft-Leute dürften auch direkt einiges zu hören bekommen haben. Nun bietet Microsoft, aufgrund des Userfeedbacks, wie Reed Shaffner, der zuständige Produktveratwortliche gegenüber dem 'Register' erklärte, wenigstens eine deutlich einfachere Methode an, um die alten Files wieder öffnen zu können: Auf der entsprechenden Microsoft-Support-Seite, zumindest in der englischen Version findet man nun (unter "Method 1") herunterladbare Files, die die Registry nach einem Doppelklick automatisch verändern. Es gibt vier Versionen, für ältere Word, Excel, PowerPoint und CorelDraw Filearten.
Microsoft kündigte die ursprüngliche Änderung zwar im genannten Artikel auf seiner Website an, bei der Installation des Service Packs selbst erfolgt aber keine entsprechende Warnung. Dieses Vorgehen war, wie sogar Shaffner dem 'Register' beistimmen musste, dann doch "zu drakonisch". (Hans Jörg Maron)

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