"Blue Brain": EPFL erhält einen IBM Supercomputer

6. Juni 2005, 07:57
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Ein Forschungsteam der ETH Lausanne (EPFL) will die Arbeitsweise des menschlichen Hirns besser verstehen und zu diesem Zweck einen Neuronenschaltkreis simulieren.

Ein Forschungsteam der ETH Lausanne (EPFL) will die Arbeitsweise des menschlichen Hirns besser verstehen und zu diesem Zweck einen Neuronenschaltkreis simulieren. Damit will das von Henry Markram geleitete Team herausfinden, wie die "neuronalen Netze" innerhalb des Gehirns die Wahrnehmungs-, Aufmerksamkeits- und Speicherungskapazitäten verteilen.
Das Projekt nennt sich "Blue Brain", wohl deshalb, weil ein "Blue Gene" Supercomputer von IBM für den Bau eines virtuellen Modells der Neuronen-Netze im Hirn verwendet werden soll. Der Supercomputer, der pro Sekunde 22,8 Billionen Rechenoperationen durchführen kann, soll im Sommer an die EPFL geliefert werden. IBM wird das Projekt "Blue Brain" zusätzlich wissenschaftlich und mit Hilfe bei der Benützung des Rechners unterstützen. (hc)

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