Bluetooth parat für das "Internet der Dinge"

4. Dezember 2014, 11:01
  • technologien
  • sicherheit
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Bluetooth wird mit dem nächsten Standard nicht nur schneller und sicherer sondern auch bereit für IPv6.

Bluetooth wird mit dem nächsten Standard nicht nur schneller und sicherer sondern auch bereit für IPv6.
Gestern hat die "Bluetooth Special Interest Group", die über den Funkstandard wacht, die Spezifikationen für Version 4.2 des Standards verabschiedet. Mit Bluetooth 4.2 wird die Funktechnik für das "Internet der Dinge" parat gemacht. Insbesondere soll der neue Standard verhindern, dass Bluetooth-Geräte ohne Wissen ihrer BesitzerInnen durch Beacons verfolgt werden können. Beacons sind autonome, kleine Funk-"Leuchttürme", die selbständig mit anderen Geräten Kontakt aufnehmen. Mit dem neuen Standard werde es die explizite Einwilligung brauchen, damit ein Beacon die Verbindung aufbauen kann.
Bluetooth-Geräte können sich mit dem Internet verbinden
Mit Bluetooth 4.2 ausgerüstete Sensoren und andere Geräte können künftig direkt über 6LoWPAN (Low Power Wireless Personal Area Network) und das Internet-Protokoll IPv6 ins Internet verbunden werden. Die Einsatzmöglichkeiten für dieses Feature sind vielfältig. So wird man Sensoren im "Smart Home" mit Bluetooth in ein IP-Netzwerk einbinden können.
Schneller
Zu guter Letzt erlaubt Bluetooth 4.2 schnellere Übertragungsraten. Geräte mit Bluetooth 4.2 werden Daten bis zu zweieinhalbfach schneller übertragen können, so das Standardisierungsgremium.
Das alles ist aber noch Zukunftsmusik. Denn nun müssen die Hersteller von Bluetooth-Geräten die neuen Spezifikationen erst umsetzen. (hc)

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