Braingroup schafft das C-Level-Management ab

30. März 2021, 09:46
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Das Zürcher IT-Haus setzt auf eine vielköpfige Führung und erhofft sich kürzere Entscheidungswege.

Man verabschiede sich von der klassischen C-Level-Struktur und gehe neue Wege, teilt das Beratungs- und Softwarehaus Braingroup mit. Ab dem 1. April 2021 soll das Zürcher Unternehmen von einem 12-köpfigen Teamboard geleitet werden. Man verspricht sich bei Braingroup mehr Transparenz und kürzere Entscheidungswege.
Jedes der 12 Board-Mitglieder soll zugleich als Leader eines heterogen zusammengesetzten Teams agieren, heisst es weiter. Es handelt sich um Marcel Steinmann (Sales), Thomas Grüter, Pascal Meier, Markus Büchel, Jasmin Schüpfer, Claudio Laely (Produkt), Thomas Knecht (Projekte / Integration), Sascha Hegi (Technologie), Daniel Bareiss (Management Services), Ales Jakubek (Management Services Tschechien), Martina Klose (Organisationsentwicklung) und Manuela Filipovic (HR).
"Mit diesem Schritt geben wir der Meinung, Kompetenz und Eigenverantwortung des einzelnen Mitarbeiters mehr Bedeutung", lässt sich Daniel Bareiss, bisheriger CEO und Co-Founder, in der Mitteilung zitieren. Der Verwaltungsrat, in dem neben Bareiss auch Mitgründer Markus Büchel und Mike Franz sitzen, bleibt bestehen.
Die Jahr 2002 gegründete Braingroup mit Hauptsitz in Zürich beschäftigt rund 60 Mitarbeitende. Die Firma ist auf Software für Finanzberater spezialisiert und gehört zur Netcetera-Gruppe.

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