Brexit drückt laut Gartner die IT-Ausgaben global ins Minus

20. Oktober 2016, 14:24
  • international
  • vendor
  • software
image

Für 2016 schätzt Gartner die globalen IT-Ausgaben auf 3,4 Billionen US-Dollar, und laut 2017 sollen sie dann 3,5 Billionen US-Dollar betragen.

Für 2016 schätzt Gartner die globalen IT-Ausgaben auf 3,4 Billionen US-Dollar, und laut 2017 sollen sie dann 3,5 Billionen US-Dollar betragen. Speziell optimistisch sind die Marktforscher in den Bereichen Software und IT-Services. Software soll im laufenden Geschäftsjahr um sechs Prozent wachen und im kommenden Jahr um 7,2 Prozent.
Ein leichtes Wachstum von 1,3 Prozent wird für 2016 auch im Bereich Data-Center-Systeme prognostiziert. Pessimistisch ist Gartner bei Devices (-7,5 Prozent und 597 Milliarden US-Dollar Umsatz) sowie Kommunikations-Services (-1,1 Prozent und 1,4 Billionen US-Dollar Umsatz). Beide Bereiche sollen laut Erwartungen dann aber kommendes Jahr wieder anziehen.
Das Minus von 0,3 Prozent im aktuellen Jahr hat laut Gartner einen spezifischen Grund: das Brexit-Votum, also der Entscheid der Briten, aus der EU auszutreten. Hätten die Briten anders entschieden, so wäre 2016 mit 0,2 Prozent Wachstum zu rechnen gewesen.
Die kommenden Wahlen in USA dürften aber wenig Einfluss zeigen, glaubt John-David Lovelock, Gartners Vizepräsident für Forschung, zu wissen.
Laut Gartner werden die Prognosen basierend auf den Verkaufszahlen von Tausenden von Vendors weltweit aus dem ganzen IT-Spektrum erhoben. (mag)

Loading

Mehr zum Thema

image

Schwerer Schlag gegen eine der erfolgreichsten Ransomware-Banden

Die Gruppe Hive hatte unter anderen Emil Frey und Media Markt attackiert. Jetzt haben das FBI, Europol und weitere Behörden die Hive-Infrastruktur ausgeschaltet.

publiziert am 27.1.2023
image

Intel-Zahlen rasseln in den Keller

Im vergangenen Quartal fiel der Umsatz im Jahresvergleich um 32% auf 14 Milliarden Dollar. Unter dem Strich steht sogar eine rote Zahl.

publiziert am 27.1.2023
image

Sunrise will nicht freiwillig auf Huawei verzichten

Ohne politischen Druck werde man nicht auf die Mobilfunktechnologie des chinesischen Anbieters verzichten, sagte der CEO der Muttergesellschaft.

publiziert am 26.1.2023
image

Auch bei IBM stehen weltweit Entlassungen an

Der Konzern will rund 4000 Jobs streichen. Betroffen sind diejenigen Bereiche, die nicht in Kyndryl und Watson Health ausgelagert wurden.

publiziert am 26.1.2023