(Britische) CIOs sehen keinen Vorteil in Vista

26. November 2007, 15:03
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Hauptgrund für Vista-Skepsis: "Keine Vorteile"

Hauptgrund für Vista-Skepsis: "Keine Vorteile"
Die Online-Ausgabe der britischen Zeitschrift 'Computer Business Review' hat unlängst 300 britische IT-Entscheidungsträger nach ihren Vista-Migrationsplänen befragt. Das Ergebnis fällt - nicht überraschend - nicht allzu positiv für das neue PC-Betriebssystem von Microsoft aus. Weniger als zwei Prozent der Befragten sagten, sie hätten bereits alle PCs auf Vista migriert und nur fünf Prozent haben bereits ein konkretes Migrationsprojekt eingeläutet.
Mehr als die Hälfte (56 Prozent) fanden aber, sie würden ihre PC-Landschaft "in den nächsten zwei Jahren" auf das neue Betriebssystem migrieren.
"Kein Vorteil"
Auf die Frage, warum man allfällige Vista-Pläne hinausgeschoben habe, antwortete ebenfalls mehr als die Hälfte (53 %), man sehe "keinen Vorteil" darin, das Betriebssystem auf den neuesten Stand zu bringen. Weitere Gründe waren "Probleme mit Eigenentwicklungen und anderen Applikationen" (13 %) oder "technische Einschränkungen", wie etwa die leistungsmässigen Minimalanforderungen (12 %). Weitere nannten die fehlenden eigenen Ressourcen (5,3 %) und "Budget-Beschränkungen" (4,6 %). Alle anderen führten unterschiedliche Argumente für die Verschiebung des Vista-Upgrades an. So warten manche auf mehr Stabilität oder auf die Erfahrungen von anderen Firmen und weitere warten mit Vista lieber auf den nächsten PC-Hardware-Ersatzzyklus.
Bei Microsoft ist man sich der Vorsicht der Firmen-IT-Verantwortlichen wohl bewusst. Bereits im Februar warnte Steve Ballmer vor übertriebenen Umsatzerwartungen der Börse wegen Vista. (hc)

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