BSA plädiert für strengere Copyright-Gesetze

15. Mai 2012, 14:11
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25 Prozent aller Software in der Schweiz soll 2011 laut der aktuellen "Piraterie-Studie" der Business Software Alliance (BSA) und IDC unlizenziert sein.

25 Prozent aller Software in der Schweiz soll 2011 laut der aktuellen "Piraterie-Studie" der Business Software Alliance (BSA) und IDC unlizenziert sein. Damit soll ein Schaden, hochgerechnet auf das aktuelle Marktvolumen der Schweiz von 2 Milliarden Dollar, von 550 Millionen Franken entstanden sein. Das Land mit dem geringsten Anteil an raubkopierter Software ist die USA mit 19 Prozent gefolgt von Luxemburg (20 Prozent) und Japan (21 Prozent). Zum Vergleich: Weltweit sollen 42 Prozent der Software unlizenziert sein, was einem Schaden von 63 Milliarden Dollar entspreche, so die Studie.
Laut Selbstauskunft (also mit Vorsicht zu geniessen) greifen weltweit nur 38 Prozent der Software-Nutzer nie zu Raubkopien, so die Studie weiter. Vorallem moralische Aspekte hindern diese Nutzer daran. Bloss 18 Prozent nannten die Angst vor rechtlichen Folgen.
Georg Herrnleben, BSA Senior Director der Region EMEA: "Computernutzer haben Achtung vor der geistigen Leistung, die in die Kreation von Softwareprogrammen investiert wird. Für diejenigen, die dennoch Raubkopien nutzen, ist aber oft der Druck offenbar noch zu gering, um zu legalen Angeboten zu wechseln. Wir fordern die Regierungen auf, ihre Gesetze zum Schutz des Urheberrechts zu modernisieren und dafür zu sorgen, dass die Nutzer von illegaler Software die Konsequenzen für ihr Handeln zu tragen haben. Software-Piraterie behindert Innovation und Wirtschaftswachstum in der Schweiz und weltweit. Es bleibt das Ziel der BSA, sie durch Aufklärungs- und Rechtsarbeit weiter zu bekämpfen." (lvb)

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