BSA prangert Unterlizenzierung in Deutschland an

22. August 2006 um 10:10
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    Die Vereinigung von Softwareherstellern, Business Software Alliance (BSA), teilte heute mit, dass in Deutschland im ersten Halbjahr 3600 Hinweise auf Einsatz unlizenzierter Software eingingen.

    Die Vereinigung von Softwareherstellern, Business Software Alliance (BSA), teilte heute mit, dass in Deutschland im ersten Halbjahr 3600 Hinweise auf Einsatz unlizenzierter Software eingingen. Damit sei ein neuer Höchststand erreicht, so die BSA in einer Mitteilung. Unternehmen zahlten laut BSA im ersten Semester Schadenersatz und Nachlizenzierungen in der Höhe von rund 500'000 Euro.
    Durch die Konzentration der polizeilichen Arbeit auf gewerbliche Täter und Unterlizenzierung in Unternehmen sei auch die Zahl derjenigen Fälle gestiegen, die auf direkten Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaften basieren. Die Raubkopierrate sei in Deutschland vergangenes Jahr zwar gesunken, gemäss BSA existiere aber immer noch "ein harter Kern von Unternehmen, die entweder aus sträflicher Nachlässigkeit oder gar vorsätzlich unlizenzierte Software einsetzen."
    Die BSA zitiert eine Kriminalstatistik des BKA, laut der im vergangenen eine Aufklärungsquote von 98,7 Prozent erreicht wurde. Interessant: Die "Täter" sind überwiegend männliche Erwachsene. (mim)

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