BSI selbstkritisch: "Zu wenig neue Talente"

8. April 2013, 13:36
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Der Badener Software-Hersteller und CRM-Spezialist BSI will im laufenden Jahr 20 bis 25 neue Leute einstellen. Leichtes Umsatzwachstum, stabiler Gewinn.

Der Badener Software-Hersteller und CRM-Spezialist BSI will im laufenden Jahr 20 bis 25 neue Leute einstellen. Leichtes Umsatzwachstum, stabiler Gewinn.
Der Badener Softwarehersteller BSI machte letztes Jahr einen Umsatz von 36 Millionen Franken, gut zwei Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der CRM-Spezialist hat nun 173 Mitarbeitende, die meisten davon Software-Entwickler an vier Standorten in der Schweiz und zwei in Deutschland. Im laufenden Jahr soll der Umsatz um rund fünf Prozent steigen.
Interessante Aussagen machen die Badener in Bezug auf die Rekrutierung von neuen Mitarbeitenden: Die HR-Strategie 2012 sei "etwas zu defensiv" gewesen. "Wir haben im letzten Jahr zu wenige neue Talente eingestellt. Diese fehlen uns jetzt. Deshalb planen wir in diesem Jahr 20 bis 25 neue Mitarbeiter einzustellen", so Christian Rusche. Schliesslich seien die "Auftragsbücher voll" und man freue sich über "tolle Anfragen", so der BSI-Chef weiter.
BSI hat nach eigenen Angaben letztes Jahr einige gewichtige Neukunden gewinnen können. So kamen die Basler Versicherungen, der Kundendienst der Schweizer Post, Walbusch, Raiffeisen und DB Systel neu auf die Kundenliste des Badener CRM-Spezialisten. (hc)
(Software-Entwickler und IT-Professionals können nun ein genaues Profil hinterlegen. Damit sie gefunden werden, statt zu suchen.)

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