BSI veröffentlich Leitfaden für sichere Videokonferenzsysteme

15. April 2020, 10:21
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Mit einem umfangreichen Kompendium will das deutsche Bundesamt bei der Einrichtung von Videokonferenzen helfen.

Seit dem Ausbruch der Corona-Krise explodieren die Nutzerzahlen von Videokonferenzen. Ebenso nehmen die Meldungen über Sicherheitslücken oder Datenschutz-Bedenken beim Gebrauch zu. Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) reagiert nun mit einem "Kompendium Videokonferenzsysteme" auf diese Entwicklungen.
Das Kompendium soll einer ganzen Bandbreite von Anwendern helfen: Planern, Beschaffern, Betreibern, Administratoren, Revisoren und Nutzern. Diese sollen dabei unterstützt werden, den gesamten Lebenszyklus organisationsinterner Videokonferenzsysteme sicher gestalten zu können, schreibt das BSI in einer Mitteilung.
Im Leitfaden würden sämtliche Phasen von der Planung über die Beschaffung und den Betrieb bis hin zur Notfallvorsorge und Aussonderung betrachtet. Die Anforderungen an Videokonferenzlösungen werden dabei in Basis- und Standardanforderungen sowie Anforderungen für erhöhten Schutzbedarf unterteilt.
Mit dem Kompendium werde gezeigt, wie eng moderne Videokonferenzlösungen in die IT eingebunden sind, welche Risiken sich daraus ergeben und wie man diesen begegnen sollte. Zudem würden Herausforderungen im Zusammenspiel mit Cloud- und KI-basierten Diensten berücksichtigt. Weiter würden neben der Informationssicherheit auch operative und funktionale Aspekte dargestellt. Dazu gehören auch Beispiele für die Erstellung von Leistungsverzeichnissen für die Ausschreibung von Videokonferenzsystemen.
Das "Kompendium Videokonferenzsysteme" kann als PDF auf der Website des BSI heruntergeladen werden.

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