Bund: 423,95 Millionen Franken für die IT-Beschaffung

19. September 2014, 14:39
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Die Tools zur Kontrolle der Beschaffung des Bundes sind noch nicht fertig. Die neuste Statistik wurde vom Bundesrat abgesegnet.

Die Tools zur Kontrolle der Beschaffung des Bundes sind noch nicht fertig. Die neuste Statistik wurde vom Bundesrat abgesegnet.
Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung den Bericht über das Beschaffungscontrolling für das Jahr 2013 zur Kenntnis genommen. In der Bundesinformatik führt die Beschaffung immer wieder zu Skandalen - wie unter anderem das Beispiel Seco-Affäre zeigt.
Die neuste Statistik der Beschaffungszahlungen gibt Auskunft über die Höhe der Zahlungen, welche die zentrale Bundesverwaltung für die Beschaffungen von Gütern und Dienstleistungen an die Wirtschaft getätigt hat. Dabei wird in 22 Beschaffungskategorien unterschieden. Für IT- und Telekommunikationsmittel wurden 298,86 Millionen Franken ausgegeben. Für die Armee-Informatik kommen nochmals 125,09 Millionen hinzu. Die Auswertungen wurden hauptsächlich auf der Basis der Statistik Beschaffungszahlungen des Bundes erstellt.
Es ist aber zu bezweifeln, dass im vergangenen Jahr für lediglich 423,95 Millionen Franken im Bund IT-Dienstleistungen und -Güter angeschafft wurde. Wahrscheinlicher ist, dass ein Teil der Mittel unter anderen Kategorien zusammen gefasst wurde, zum Beispiel "Dienstleistungen".
Controllinginstrumente braucht die Schweiz
Drei Controllinginstrumente bilden die Basis des Beschaffungs¬controllings der Bundesverwaltung: Diese Statistik Beschaffungs¬zahlungen wird seit 2009 ausgewertet, 2013 wurde das Monitoring Nachhaltige Beschaffung eingeführt sehen würde. Das vollständige Reportingset mit den Werten des Jahres 2015 soll demnach 2016 zur Verfügung stehen.
Es wird aber noch mehr gefordert. So will die Finanzdelegation der eidgenössischen Räte (FinDel). (lvb)

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