Bund definiert Partner für Software-Testing

17. April 2013, 13:22
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SwissQ und Erni Consulting erhalten den Zuschlag für eine Rahmenvereinbarung mit dem Bundesamt für Informatik. Gesamtvolumen über 15 Millionen Franken.

SwissQ und Erni Consulting erhalten den Zuschlag für eine Rahmenvereinbarung mit dem Bundesamt für Informatik. Gesamtvolumen über 15 Millionen Franken.
Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) hat vorgestern einen Auftrag für Software-Testing vergeben. Gemäss der Ausschreibung von Ende 2012 geht es um eine Testing-Partnerschaft für die Jahre 2013 bis 2017. Gesucht wurden Partner, die das BIT unterstützen, damit allfällige personelle Spitzen abgedeckt werden können.
SwissQ und Erni erhalten Aufträge
Den Zuschlag erhalten haben die beiden Software-Dienstleister SwissQ Consulting in Zürich und Erni Consulting in Baar. Das Volumen im Fall von SwissQ beträgt 8,15 Millionen Franken ohne Mehrwertsteuer. Bei Erni sind es mit 7,4 Millionen etwas weniger. Es seien nur zwei Zuschläge vergeben worden, da kein anderes Angebot die Anforderungen erfüllt habe, heisst es im Zuschlag.
Eine der zahlreichen Bedingungen war, dass der Anbieter über mindestens fünf Jahre Erfahrung im Testing-Bereich und mindestens drei Jahre Testingerfahrung im Bundesumfeld, der öffentlichen Verwaltung oder Grossunternehmungen verfügt.
Der Rahmenvertrag sieht unter anderem vor, dass die externen Dienstleister Testing-Teams zur Abwicklung von Testaufträgen und Projekten zur Verfügung stellen. Es geht unter anderem um Testen mit HPQC und QPT in Java-, .NET- oder SAP-Umgebungen.
Bisher kein Rahmenvertrag
Bisher gab es keinen eigentlichen Testing-Partner beim BIT, heisst es auf Anfrage. Mit der Partnerschaft wolle man insbesondere in Integrationsvorhaben schneller und flexibler agieren können. Das Beschaffungsvolumen umfasst 10'000 Stunden für Senior-Testmanagers sowie 40'000 Stunden für Senior-Testengineers. Eine Mindestabnahmemenge besteht allerdings nicht.
Das BIT betreibt einen eigenen Testbereich mit zurzeit 14 internen Mitarbeitenden und zwei Auszubildenden, heisst es auf Anfrage. Hinzu kämen aktuell fünf externe Mitarbeitende, welche in der Vergangenheit über WTO-Ausschreibungen beschafft worden seien. (Maurizio Minetti)

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