Bund erteilt Zuschläge an Microsoft-Entwicklungspartner

11. Dezember 2017 um 14:05
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Für die Weiterentwicklung von Microsoft-Produkten suchte der Bund eine Reihe von Partnern.

Für die Weiterentwicklung von Microsoft-Produkten suchte der Bund eine Reihe von Partnern. Mit einer Ausschreibung Anfang September sollten auf .NET, Dynamics xRM, Sharepoint und Office Automation spezialisierte Dienstleister gefunden werden. Für die Jahre 2018 bis 2020 werden Rahmenverträge in der Höhe von insgesamt maximal 47,7 Millionen Franken abgeschlossen.
Für die (Weiter-) Entwicklung von Lösungen basierend auf .NET hat der Bund Zuschläge an sechs Anbieter erteilt: Edorex, Elca, Akros, Business & Decision, Unisys sowie Isolutions. Das maximale Beschaffungsvolumen beträgt laut Simap-Publikation 37,1 Millionen Franken. Die Unternehmen, die einen Stundensatz von 139 Franken bis 168 Franken offeriert haben, hätten insbesondere hinsichtlich der qualitativen Anforderungen im Bereich .NET überzeugt, so die Begründung des Zuschlagsentscheides.
Bis zu knapp vier Millionen Franken gibt das BIT für externe Hilfe im Microsoft-Dynamics-Bereich aus. Hier gab es Zuschläge an Nexplore, Isolutions sowie Elca Informatik. Die drei Zuschlagsempfänger hätten einen Stundensatz zwischen 155 Franken bis 165 Franken offeriert. Es seien keine weiteren Zuschläge möglich, da kein viertes Angebot eingegangen sei.
In einem dritten Los wurden Berater und Software-Entwickler im Sharepoint-Bereich gesucht. Zuschläge in Höhe von insgesamt bis zu maximal 3,9 Millionen Franken wurden erteilt an: Advis, Corporate Software AG, Nexplore sowie Datalynx. Die vier Dienstleister hätten hinsichtlich der qualitativen Anforderungen wie auch durch die wirtschaftlich günstigsten Angebote überzeugt. Der Stundensatz beläuft sich auf 135 Franken bis 155 Franken.
Im vierten Los suchte das BIT Unterstützung bei der Office Automation. Der Zuschlag an die drei Firmen Altran, Leuchter Software Engineering sowie Sevitec Informatik beläuft sich auf maximal 2,8 Millionen Franken, wie aus der Simap-Publikation weiter hervorgeht. Die Unternehmen hätten Stundensätze in Höhe von 128 Franken und 165 Franken offeriert.
Es bestehe keine Mindestabnahmemenge, heisst es auf Simap weiter. Basierend auf den Rahmenverträgen werden bei Bedarf Einzelverträge zwischen den Dienstleistern und dem Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT ) vereinbart.(kjo)

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