Bund führt Zwei-Faktor-Authentisierung ein

14. August 2013, 10:57
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Die Regierung hat neue Weisungen erlassen, die per 1. Januar 2014 in Kraft treten werden.

Die Regierung hat neue Weisungen erlassen, die per 1. Januar 2014 in Kraft treten werden.
Seit Ende 2011 hat die Landesregierung die strategische Gesamtverantwortung für den Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnik (ICT) in der Bundesverwaltung. Nun hat der Bundesrat neue Weisungen für die ICT-Sicherheit erlassen.
Grundsätzlich werden die bisherigen Schutzmassnahmen weitergeführt. Damit gemeint sind laut dem Informatiksicherheitsbeauftragten Franz Zingg die Anforderung an Passwörter oder die Ausbildung von Mitarbeitenden. Die konkreten Anforderungen wurden nur detaillierter und genauer festgehalten.
Zudem sollen mit den neuen Weisungen die Schutzmassnahmen den aktuellen Bedrohungen und technischen Möglichkeiten angepasst werden. Zum Beispiel werde nun die Zwei-Faktor-Authentisierung am Arbeitsplatz flächendeckend eingeführt. Auch die Rolle der Informatiksicherheitsbeauftragten in den Departementen und Ämter wurde genauer geregelt und festgelegt. Damit sei laut Zingg die Verantwortung genauer bestimmt und auch wer welches Restrisiko übernehmen muss.
Die neuen Weisungen treten per 1. Januar 2014 in Kraft. (lvb)

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