Bund reduziert Swisscom-Beteiligung

14. September 2006, 13:32
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Die Swisscom hat ihr Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen und dadurch insgesamt 2,2 Milliarden Franken an seine Aktionäre ausgeschüttet.

Die Swisscom hat ihr Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen und dadurch insgesamt 2,2 Milliarden Franken an seine Aktionäre ausgeschüttet. Den Löwenanteil der Aktien verkaufte dabei der Bund der Swisscom. Der Bund reduzierte dadurch seine Beteiligung von vorher 62,5 Prozent auf vorerst 53,9 Prozent und nahm dafür 2,1 Milliarden Franken ein. Nach dem Rückkauf der Aktien plant die Swisscom nun eine Kapitalherabsetzung, was die Bundesbeteiligung wieder auf 58,4 Prozent erhöhen würde.
Die Swisscom hatte den Rückkauf durch die Ausgabe von handelbaren Put-Optionen eingeleitet, die jeweils den Eigentümer zum Verkauf einer bestimmten Anzahl Namensaktien an die Swisscom zum Preis von 450 Franken brutto pro Aktie berechtigten. Diese Optionen wurden gleichmässig an alle Aktieninhaber verteilt, der Bund kaufte aber den grössten Teil auf, um seine eigene Beteiligung an der Swisscom reduzieren zu können. Ein Teil der Einnahmen des Bundes landete so also auch bei den übrigen Aktionären, der Bund gab aber nicht bekannt , wie viel er für den Kauf der Put-Optionen der übrigen Aktieninhaber aufwendete. (ghjm)

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