Bund setzt Beschaffungs­­konferenz neu zusammen

14. Oktober 2015, 09:04
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Der Bundesrat hat am Mittwoch drei neue Mitglieder der Beschaffungskonferenz des Bundes (BKB) gewählt, als Ersatz für zurücktretende oder bereits zurückgetretene Mitglieder.

Der Bundesrat hat am Mittwoch drei neue Mitglieder der Beschaffungskonferenz des Bundes (BKB) gewählt, als Ersatz für zurücktretende oder bereits zurückgetretene Mitglieder. Sechs bisherige Mitglieder wurden im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen der BKB wiedergewählt.
Per 1. Januar 2016 vertritt neu Sibylle Anwander das Bundesamt für Umwelt (BAFU). Sie ersetzt Thomas Stadler, der Ende April zurückgetreten war. Zweites neues Mitglied ist Joanna Ozimek vom Bundesamt für Strassen (ASTRA), als Ersatz für den per Ende Jahr zurücktretenden Jürg Röthlisberger. Ebenfalls Ende Jahr tritt René Graf vom Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) zurück. An seine Stelle tritt Marco Fetz.
Wiedergewählt wurden BBL-Direktor Gustave E. Marchand als Vorsitzender der Beschaffungskonferenz sowie Eric Scheidegger, Vertreter des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco). Der BKB gehören weiterhin auch Peter Fischer an, Vertreter des Informatiksteuerungsorgans des Bundes (ISB), sowie Erich Friedlich und Thomas Knecht, beide vom Bundesamt für Rüstung (armasuisse). Schliesslich wurde Anne Rivera als Vertreterin des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) wiedergewählt.
Finanzkontrolle nicht mehr Mitglied
Die BKB ist das Strategieorgan der Bundesverwaltung für die Güter- und Dienstleistungsbeschaffung. Ihre Mitglieder rekrutieren sich insbesondere aus den zentralen Beschaffungs­stellen des Bundes und werden auf Antrag des Eidg. Finanzdepartements (EFD) vom Bundesrat für jeweils vier Jahre gewählt.
Seit dem 1. März 2015 ist die Eidg. Finanzkontrolle (EFK) nicht mehr Mitglied der Beschaffungskonferenz, sondern bloss noch Beobachterin ohne Stimmrecht. Der Bundesrat hatte die Verordnung über die Organisation des öffentlichen Beschaffungswesens entsprechend angepasst. Grund für die Änderung war der Umstand, dass für die EFK als Mitglied bei Entscheiden der BKB Interessens­konflikte entstehen können. (sda/mik)

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