Bund startet Windows-7-Migration (Update)

7. September 2010 um 04:22
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UVEK und EFD gehen voran.

UVEK und EFD gehen voran.
Der Bund, beziehungsweise vor allem die beiden Departemente EFD (Finanzdepartement) und UVEK (Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) gehören zu den Pionieren in Sachen Migration auf Windows 7 unter den grossen IT-Anwendern in der Schweiz. Wie in der aktuellen Ausgabe des 'Eisbrechers' , der Kundenzeitschrift des Bundesamts für Informatik und Telekommunikation (BIT) zu sehen ist, begann die Umstellung auf Windows 7 in den beiden Departementen in diesem Sommer. Beim UVEK soll sie im Frühling 2011 bereits abgeschlossen werden, beim EFD bis Ende 2011.
Nächstes Jahr soll die Umstellung dann auch beim EDI (Departement des Innern) und beim EJPD (Justiz- und Polizeidepartement), den beiden anderen vom BIT betreuten Departementen, beginnen. Gemäss der Grobplanung soll die Migration beim EDI im Frühling starten und bis Ende Jahr abgeschlossen sein, die Migration des EJPD soll von Mitte 2011 bis Mitte 2012 dauern. Insgesamt sollen dann auf rund 20'000 Arbeitsplätzen des Bundes Windows 7 laufen.
"Strategiewechsel mit Zusatzengineering"
Die Migration der genannten Departemente erfolgt im Rahmen der 2007 vom Bund beschlossenen Standardisierung der IT-Arbeitsplätze Anfang dieses Jahres sowie der Tatsache zu verdanken, dass das BIT erst zwei Ämter des EFD auf Vista migriert hatte. Im 'Eisbrecher' wird die Umstellung des Projekts, die rund vier Millionen Franken Mehrkosten verursacht, elegant als "Strategiewechsel mit Zusatzengineering" überschrieben.
Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD), dessen Informatik von IBM betreut wird, ist dagegen bereits auf Vista umgestellt worden, ebenso wie die Bundeskanzlei und bis auf kleine Ausnahmen das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), das von einem eigenen Informatikleistungserbringer – der "Führungsunterstützungsbasis" FUB – betreut wird. Insgesamt laufen gegenwärtig etwa 19'000 Arbeitsplatze beim Bund unter Vista.
(Update 8.9.2010) Beim Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), das ebenfalls einen eigenen Informatikdienst hat (Informatik EDA), wird die Situation durch die vielen Aussenstellen kompliziert. Wie uns Departementssprecher Georg Farago erklärte, wurde auch beim EDA Vista ausgelassen und stattdessen bereits die direkte Migration auf Windows 7 eingeleitet. Die Mehrheit der Clients soll laut Farago im Laufe des nächsten Jahrs migriert werden. (hjm)

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