Bund steckt 2,1 Milliarden Franken in Forschung und Entwicklung

16. Juli 2013, 11:44
  • politik & wirtschaft
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Laut den jüngsten Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) habe sich die Ausgaben der öffentlichen Hand für Forschung und Entwicklung (F+E) seit 2010 um 17 Prozent erhöht.

Laut den jüngsten Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) habe sich die Ausgaben der öffentlichen Hand für Forschung und Entwicklung (F+E) seit 2010 um 17 Prozent erhöht.
Regierungen, Universitäten und Unternehmen investieren jährlich weltweit etwas mehr als 1,3 Billionen Franken in Forschung und Entwicklung (F+E). Beim Innovations-Weltmeister Schweiz flossen aus Steuergeldern 2012 allein rund 2,1 Milliarden Franken in diesen Topf. Damit hat sich hierzulande dieser Ausgabenposten seit dem Jahr 2000 verdoppelt, schreibt das Bundesamt für Statistik (BFS) in einer Meldung von heute. Von 1992 bis 2002 lagen die Ausgaben im Durchschnitt bei rund 1,2 Milliarden Franken. Nach Rekordzuwächsen bei den F+E-Ausgaben von 20 Prozent im Jahr 2004 und 19 Prozent im Jahr 2010 ist für F+E im Jahr 2012 mit einem Plus von diesmal 17 Prozent der Höchstbetrag 2,1 Milliarden Franken ausgeschüttet worden. Allein der Bund bezahlt damit 1560 Personen oder fünf Prozent mehr als noch 2010, als 1483 Menschen in der Forschung tätig waren, wie das BFS mitteilt.
Die Gesamtausgaben für F+E teilen sich wie folgt auf: 242 Millionen Franken oder rund 11 Prozent der F+E-Ausgaben flossen 2012 in sogenannte Intramuros-F+E-Aufwendungen. Die benötige der Bund, so das BFS, um in den jeweiligen Ressorts seine Führungs- und Verwaltungsaufgaben erfolgreich umzusetzen. Von den übrigen 1,88 Milliarden Franken gingen 47 Prozent an den Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF). 38 Prozent flossen an ausländische Organisationen und Förderprogramme, der Grossteil davon in die EU. Drei Prozent gingen an die ETH und ihre Forschungsanstalten, fünf Prozent an Universitäten und Fachhochschulen, zwei Prozent an private Schweizer Unternehmen und fünf Prozent an "private Organisationen ohne Erwerbszweck". (vri)

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