Bund unterstützt Vor­bereitung auf eidgenössische Diplome

13. Mai 2016, 13:46
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Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI will Absolventen bei vorbereitenden Kursen auf eidgenössische Prüfungen mit öffentlichen Geldern unterstützen.

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI will Absolventen bei vorbereitenden Kursen auf eidgenössische Prüfungen mit öffentlichen Geldern unterstützen. Der Bundesrat hat mit der Verabschiedung der BFI-Botschaft 2017-2020 im Februar die dafür nötige Teilrevision des Berufsbildungsgesetzes und die Kredite dem Parlament unterbreitet.
Aktuell stammen die Subventionen aus den Kantonen. Künftig soll dies der Bund übernehmen. Dazu ist eine Anpassung im Berufsbildungsgesetz (BBG) notwendig, die im zweiten Herbst 2016 im Parlament beraten wird.
Zu den Prüfungen zählen die Berufsprüfungen sowie die Höhere Fachprüfung. Absolvierende einer höheren Fachprüfung erhalten ein eidgenössisches Diplom. Zurzeit existieren rund 220 Berufsprüfungen und 170 höhere Fachprüfungen.
Der effektive Beitragssatz und die jeweilige Obergrenzen der Subventionen werden vom Bundesrat voraussichtlich Mitte 2017 festgelegt. Als Beitragsvoraussetzung wurde die Absolvierung der Prüfung definiert, so das SBFI. Im Gegensatz zum ursprünglich geplanten Zahlungszeitraum bei der Zulassung zur Prüfung werde damit das Missbrauchspotential sowie der Aufwand der Trägerschaft minimiert.
Die Finanzierung tritt am 1. Januar 2018 in Kraft. Per Ende 2016 wird die interkantonale Fachschulvereinbarung FSV aufgelöst, die die Basis für die Subventionierung durch die Kantone ist. Der Bund finanziert Kurse die im Zwischenjahr 2017 absolviert wurden rückwirkend. Weitere Informationen zur Übergangslösung für den Wechsel von der Kantons- zur Bundesfinanzierung gibt es auf der Website des SBFI. (kjo)

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